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2 (1832)
Entstehung
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Erachtet man dagegen für wahrscheinlicher, der Basaltsey ein ursprüngliches Erzeugniss, so ist der Olivin alsAusscheidung aus der basaltischen Masse anzusehen; er mussdurch Zusammentritt gewisser Elementar-Stoffe entstandenseyn, während das vulkanische Gebilde sich noch im fcuerig-lliissioen Zustande befand.

O

Unabhängig von der Meinungs-Differenz was das Ent-stehen der Basalte angeht, wollen wir der möglichen mit-telbaren Bildung von Olivin, durch Umwandelung andererbereits vorhandener Mineralkörper, einige weitere Betrach-tungen vergönnen.

Der Olivin, kieselsaure Talkerde mit einem Antheil vonEisen-Oxydul, liesse sicli wohl eher noch, vermittelst vulka-nicher Aktion, aus II ornblende, einem neutralen kiesel-sauren Kalke mit kieselsaurem Talke verbunden, ableiten,als aus Feldspath, in welchem die Scheidekunst ein neu-trales kieselsaures Thonerde - Kali oder Natron (Feldspathund Albit) nachgewiesen, oder ein Zusammengeseztes ausneutralem kieselsaurem Natron und Kalk mit kieselsaurerThonerde (Labrador). Gegen die Behauptung, der Olivinsey veränderter Pinit, streitet, neben der verschiedenarti-gen chemischen Mischung, auch der Umstand, dass der Pinit,obwohl in manchen Graniten in grosser Häufigkeit vorhan-den, dennoch zu wenig allgemein verbreitet ist, um an seinmehr zufälliges Auftreten eine solche Hypothese knüpfen zukönnen. Die Aufhebung chemischer Verbindungen,die Umwandelung wohl bezeichneter Gattungen in andere,der Austausch von Mischlings - Gehalt und Krystallisations-

Vii'ctrais , die, reich an rundlichen Olivin-Massen, aus einem Granitehervorbrachen , welcher Nieren - förmige Parthieen körnigen Pinitcsenthält, bemerkt Scrofe , wie man , da jene Erscheinungen nur ingewisser Nähe der Ausbruchs-Stellen wahrnehmbar wären , für denFall das die basaltische Lava durch Schmelzung und Wieder-Kry-stallisirung des Granites entstanden sey, den Olivin als umgewan-delten Pinit betrachten könne.

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