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Substanz, die ins vulkanische Feuer fielen und dadurch vonneuem einer hohen Temperatur ausgesezt gewesen.
Wir gestatten uns, ehe von der Erzeugung künstlicherAugite die Rede seyn wird, einige denkwürdige Beispieleder Art zur Sprache zu bringen. Sie sind von BruchstückenVesnvischer Laven und Auswürflinge entnommen.
Lava von sehr poröser grauer Grundmasse, nur un-deutliche Augit - Krystalle und Glimmer - Blättchen als spar-same Einschlüsse enthaltend, hat alle grössere Weitungenerfüllt mit äusserst dünnen, Nadeln-ähnlichen, häufiger zartHaar - förmigen ' Krystallen , die auf mannichfachste Weisedurch einander liegen und mit einander verflochten sind.Vor dem Löthrohr verhalten sich die Krystalle wie Augit.
Eine andere augitische Lava, die viel glasigenFeldspath und Magneteisen vielleicht auch etwas Sodalitund Harmotom führt, hat, im Innern der drüsigen Räume,da wo die, übrigens wenig deutlichen, Krystalle dieser Sub-stanzen zusammengedrängt sind, Haar - förmige Gewebe auf-zuweisen, die, nach allen Merkmalen, nicht wohl etwasAnderes seyn dürften, als Augite. Sie dringen mitunter indie Masse der Feldspath - Krystalle ein, so dass sie theil-weise von denselben umschlossen erscheinen.
Die ungemeine Zartheit dieser Krystalle, die oft einenhalben Zoll und darüber in der Länge messen, entferntjeden Gedanken, als seyen sie schon vorhanden gewesen,zur Zeit des Fliessens der Lava. Sie müssen entstandenseyn aus der Lava während des Erkaltens durch Ausschei-dungen aus der Masse, oder durch Sublimation. Dassdas zuerst erwähnte Bruchstück Theilganzes eines Stromesausgemacht, dafür spricht die Längen-Ausdehnung seinermeist sehr zerissenen Blasenräume. Dass solchen Krystallebei der Bewegung eines Laven - Stromes ihre Ganzheit ver-bleiben konnte ist nicht wahrscheinlich *.
* Monticelli und Covelli (Storia de fenomeni del Vesuvio, avvenuti