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2 (1832)
Entstehung
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Feuer - Effekte der Natur auf vielartige Weise technischdarzustellen und zu verfolgen vermöge durch Versuche, wel-che die Erfahrungen wiederholen, sicherer und mannichfal-tigcr machen, so ist es gestattet, die Wirkungen beider ausgleichen Ursachen herzuleiten. Man darf bei den oft sehrverflochtenen Natur-Begebenheiten aus dem bekannt Gewor-denen auf das unbekannte Werden scldiessen. Vergleichungenmit den häufig durchaus analogen Wirkungen künstlicher Hizzcwerden den Beweis liefern, dass es sich nicht, wie manfrüher wohl zu glauben geneigt gewesen, um ein geheim-nissvolles, magisches Wirken in der platonischen Theoriehandle. Ist die Haupt-Erscheinung gesezlich und konstant,so sind es die Neben-Erscheinungen auch. Wir haben zwardas Beschränkte unserer Mittel nicht ganz aus dem Augezu verlieren; wir müssen bedenken, dass der Grad des Flüs-sigwerdens in jeder Masse durch ihre Schmelzbarkeit be-dingt worden; dass das Eigenthiimliehe mancher Merkmalevon diesen oder jenen vielleicht mehr oder minder zufälligenUmständen herrühre, und dass solche Eigenschaften wohlselbst in gewissen Graden unabhängig seyn können von derIntensität der Hizze; allein nie dürfen modifizirende Um-stände mit Gesezzen verwechselt werden.

Künstliche und natürliche Entglasungen.

Durch Reaumurs merkwürdige Entdeckungen * wurdeder Gang, den die Natur bei gewissen vulkanischen Opera-tionen genommen, genauer angedeutet. Die Frage: warumuns bekannte Schmelzungen von Erden im Allgemeinen Glasliefern, während steinige Massen das Ergebniss vulkanischerFeuer sind? fand in ihrer Beantwortung geringere Schwie-rigkeit, da man gezeigt, wie geschmolzenes Glas bei höchstlangsamem Abkühlen, seinen gewöhnlichen Charakter verliert

* Mein, de lAcad. royale des Sciences. Annee 1739 ,;;. 374 .