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2 (1832)
Entstehung
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steinen des Montblanc beobachtet worden, von Ramondam Thon - oder Glimmerschiefer des Pic du Midi undam Phonolith des Mont-Bore. Schon Tillet und Desma-rest * erwähnten eines durch einen Blizschlag aufgetriebenenund Bimsstein-artig gewordenen Thonschiefers u. s. w.Die interessantesten Erscheinungen aber hat Humboldt amPico de Fraile , in der mit ewigem Schnee bedeckten Mexikani-schen Kordillere Nevada de Toluca , wahrgenommen; dennzwischen den Wirkungen, welche der Bliz im Trachytjener Felsenspizze hervorbrachte, und dem was-wir an Bliz-rühren, Fulguriten, sehen, zeigt sich auffallende Aelm-lichkeit. Humboldt schlug in 2364 Toisen Höhe Trachyt-Stücke ab, deren Oberfläche mit einer | Linie starken Lagegrünen Glases überzogen war; nur wo Feldspath - Krystalleund Blättchen im Trachyt vorhanden sind, ist das Glas milch-W'eiss. An vielen Stellen dieser Glasfläche gehen Trichter-förmige Einsenkungen mit glasigen Wänden in die Massehinein, welche hin und wieder auch ohne Höhlungen undVertiefungen ist. Die grösste jener Einsenkungen, von 2Linien Durchmesser, zieht als zylindrische Röhre quer durchein Musterstück des Gesteines und auf der andern Seitenoch A Zoll weit mit der glasigen Oberfläche des Trachytesfort. Das grüne Glas ist voll von Luftblasen, und die glasigeWand der Röhre stimmt genau mit dem verglasten Innernmancher Fulgurite **.

Am 10. November 1S10 traf ein heftiger Blizschlag dieOberfläche eines Granit-Blockes unfern Limoges. Die grani-tische Masse auffallend reich an Fehlspath-Theilen, erscheintmit lebhaft glasig glänzendem, blasigem weissem Schmelzbedeckt ***.

Nach Betrachtung dieser Vorkommnisse, fügen wir eine

*il lern, de VAcad. des Sc. Ami. 1760, pay. 69 etc.

Beobachtung von Gilbert: Ann. d. Phys. LXI. B.; S. 316.w *' Wir urtheilen nach Musteistücken, welche Hr. Alluaud in Limoyes

uns giitigst mittheiltc.