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tcn, sodann hört plözlich jede Schichtung auf und es folgengewaltige Massen Kalkes von unzähligen, in den mannich-fachsten Richtungen laufenden Spalten durchzogen. Wasaber noch hemerkenswerther. als der gänzliche Mangel allerSchichtung, ist die grosse Umwandelung, welche die Texturdes Gesteines erfährt. Der geschichtete Kalk, durch häufigeMuscheln , welche er umschliesst — namentlich durch Or-thocera , Productus , Spirifer , so w'ie durch verschiedene Ma-dreporen, Pentakriniten und Korallen bezeichnet * — ge-wöhnlich dunkel-blaulichgrau oder schwärzlich gefärbt, derBruch eben ins Muschelichte, Splitterige und Erdige sich ver-laufend, wird, indem er die Schichtung einbiisst, mehr oderweniger krystallinisch und nimmt lichte graue und unreinw eisse Farben an, zum Theil auch gelbe, oder röthlich- unddunkelbraune Nuanzen, so dass er dem Magnesian lime-stone täuschend ähnlich sich zeigt. Braunspath-Rhomboe-der bekleiden die Wände der häufig vorhandenen kleinernHöhlungen und drüsigen Räume. — Die Spalten - Wändedes geschichteten Kalkes haben zwar mitunter auch Braun-spath-Ueberzüge aufzuweisen, allein diese sind mehr reinweiss und perlmutterglänzend, während sie in dem Kalke,dessen Schichtung in Unordnung gebracht oder gänzlichaufgehoben, in dem krystallinisch gewordenen, stets sichbraun zeigen, oft schon wahrer Eisenspath sind. — Eineweitere Eigenthiimlichkeit des Dolomit-ähnlichen Kalkes ist,dass man ihn im Allgemeinen frei von Muscheln und andernorganischen Ueberbleibseln findet. Nur an einer Stelle werdensolche Reste darin getroffen, jedoch sind ihre Formen mindergut erhalten, obw'ohl die Uebereinstimmung nach Gattungen
If Das Innere dieser Versteinerungen wird fast stets durch Kalk-Sub-stanz erfüllt; nur eine denkwürdige Ausnahme hat statt, wo allethierischen Uebcrbleibsel verkiesst erscheinen, während zugleich ihreFormen grössere Zerstörung erlitten. Es bleibt zweifelhaft, ob dieNähe eines mächtigen Trapp-Ganges, der an dieser Stelle den Kalkdurchsczt, bedingende Ursache des auffallenden Phänomens sey.