372
Jen, geschiizt durcli mein- oder minder müclitige Zwischen-Lngen von Sandstein, den doleritischen Einfluss melir mit-telbar erlitten, sind die Aendernngen weniger auffallend undbeschränken sich in der Regel bloss auf den Verlust desBitumens *.
Anglesea. — Ein Dolerit-Gang von sehr grobkörnigerMasse , überreich an Augit-Krystnllen und mit vielen Eisen-kies-Einmengungen, durchsezt im S.W. von LlanfihangelEast die Schichten des Kohlen-Gebietes. Bergkalk, das Lie-gende der Kohlen , Kohlenschiefer und Kohlen - Sandsteinerleiden, wo sie der Dolerit berührt, Aendernngen die wirnoch genauer zu schildern haben. An der Begrenzung desDolerits und der Kohlen sieht man leztere in Schlaeken-ähnliche sehr blasige Massen verwandelt, deren häufigeRisse mit Kalkspath-Krystallen erfüllt sind. Die umgeändertenKohlen entzünden sich, der Löthrohr-Flamme ausgesezt, nichtmehr. Stellenweise, da wo die Kohlen geringere Glühungs-Grade erlitten, haben dieselben ein regellos Säulen - artigesGefüge angenommen ; der Durchmesser der kleinen Prismenbeträgt mitunter einen halben Zoll. Die Wandungen derSpalten in den Dolerit-Massen sind gewöhnlich mit Kalk-spath-Krystallen bekleidet; alle gehören der zum Verschwin-den der Kernflächen entscheitelkanteten Varietät ( Chaux car-bonatee cquiaxe) an **.
Newcastle. — Die Steinkohlen zeigen sich, wo sie un-mittelbar durch basaltische oder doleritische Gang - Massenbegrenzt werden, aschgrau, porös und zerfallen, gleich denabgeschwefelten Kohlen, in dünne Säulen-förmige Stücke.
kimg von Doleriten u. s. w. erfuhren. — Manche Kohlen, wie z. B.jene von Saltcoals in Airshire verlieren sogar, unter ähnlichen Ver-hältnissen, nach Necker-de ■ Saussure’s Zeugniss, die Eigenschaftzu ln-cniicn gänzlich. Hier hat die Aendcrung der Kohlen auf be-trächtliche Weite statt gehabt.
“ Aikin, Transact. of Lhc geol. Soc. T 'ul. III, p. 251 etc.
Henslow, Transact. uf the Cambridge phil. Soc.; Vol. I, Part. 2,p. 415.