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Hörschel * ist der wichtigste Punkt in der Nähe vonEisenach. Sartorius ** und vor ihm schon Danz und Voigttheilten Nachrichten darüber mit. Dem zuerst genanntenwerthen Freunde verdanke ich folgende Angaben, so wiedie Profil-Zeichnung Fig. 7 auf Taf. XIII ***. — ZwischenStädtfeld und Hörschel steigt am linken Werra- Ufer derKühlforst 7S7 Par. Fuss über den Wasser - Spiegel; bunterSandstein mit seinen Thon - Schichten und Muschelkalk sez-zen die Höhen zusammen. Auf dem entgegenliegenden Ufererhebt sich der Kalk zu 55‘2 Fuss und hier ist eine mitBasalt erfüllte Spalte von 16 Zoll Mächtigkeit beobachtbar.Bald sieht man dichten Basalt dem Kalke fest verbunden,bald tritt zwischen beiden Gesteinen basaltisches Konglome-rat auf f. An einer Stelle lässt der Basalt-Gang eine Ver-
recht unter jener Spalte trifft man denselben Marmor in grossen scharf-eckig zerklüfteten Massen, rotli, grau, grün, gelb und weiss gestreift,ohne dass man jedoch den gewiss sehr nahen Basalt hier über Tagsieht.“ — Hundeshagen spricht von einem Marmorbruch amBusse des Dörnberges gegen Brandsrode. — Nach Voigt (Reisein die Braunkohlen - Werke u. s. w. S. 71 ff.) geht in der Lai/den-bacher Holde ■— eine weite Schlucht von der Höhe des Meiss-ners in nordwestlicher Richtung herabziehend — zu beiden Seitenunter dem Basalt Muschelkalk zu Tag, der als Marmor bearbeitetwird ; das Gestein soll, wie der sogenannte Band-Jaspis, einen strei-fenweisen Wechsel verschiedener Farben zeigen.
"Unfern Städtfeld auf dem Wege von Eisenach nach Eschwege.
** Geognost. Beobacht, und Erfahr. S. 9 ff. und Nachtr. S. 4 ff.
*** jy s jjij j u Eisenach verweilte, war der Steinbruch nicht aufgeräumt;dieser Umstand machte es mir unmöglich, mich durch eigene An-sicht zu unterrichten.
f In den uns zugekommenen Musterstücken sieht man grössere, meistscharfkantige Kalk-Trünnner und kleine Fragmente oft kaum 1 Liniebreit, aber mitunter 1 Zoll und darüber lang, eingebacken in Basalt.Sie sind innig damit verschmolzen, jedoch so, dass die Grenze deut-lich bleibt, obwohl der Kalk zum Theil eine dunklere Farbe ange-nommen hat und dadurch gleichsam in das Basaltische verfliesst.Umgewandelt erscheint der Kalk im Allgemeinen nicht. Das Be-schlagenseyn der Kluftflächen mit Eisenocker abgerechnet, bliebdemselben seine gewohnte Beschaffenheit; nur wenige unter den
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