Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
219
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Eingeschlossene Felsartcn - Bruchstücke.

Trümmer begrenzender Gebirgs - Gesteine und grössereund kleinere Massen welche sieb losszooen von Hausendem

Ö Ä

und Liegendem der Felswände und in den vorhandenenRaum liineinbraelien, oder die bei mehr gewaltsamem

Beide Felsartcn frei von organischen Resten, mit Quarz-Adernhäufig durchzogen , ausserdem ohne Einschlüsse anderer Mineral-körper lassen allmähliche gegenseitige Uebergänge wahrnelnnen.Längs der Küste sind die lehrreichsten Prolile cntblösst. Die Schich-ten, in jeder Richtung sich neigend, rufen durch ihre bald gewun-denen bald winkeligen Biegungen wahrhaft malerische Gestalten her-vor. (Die Durchschnitts-Zeichnung, welche Conyeeari; a. a. O. aufder 35. Tafel mitgetheilt verdient verglichen zu werden.)

Da wo die Grauwacke stellenweise auf beträchtlicheren Räumenfehlt, hat der Schiefer stets mehr Eckiges und Krummliniges in sei-nen Schichten angenommen.

Um den Saratoga- See in New-York erhebt sich die Gegendstufenweise. Die Gesteine gehören dem ausgedehnten Uebergangs-Gebirge an, welches längs des //ndson-Flusses hinzieht. Am See-Ufer herrscht vorzüglich Thonschiefer; an hohem Stellen tretenGrauwacke und Grauwacke-Schiefer auf. Deutliche Wechsel-Lage-rungen werden häufig wahrgenommen. Die seltsamen und interes-santen Schiehtungs - Verhältnisse beobachtet man an der östlichenSeekiiste, am sogenannten Snake-IIM. Dieser Hügel tritt in denSee hinein und erhebt sich plüzlich gegen W. und S.W. mit fastsenkrechten entblössten Wänden zu 200 F. über die AVasscrfläche.Die Schichten sind von auffallender Regelmässigkeit, scharf be-grenzt, und steigen gegen Nordwesten unter 13 bis 15° an, amNordende des Vorgebirges aber wenden sich dieselben plüzlich, umin entgegengesezter Richtung bis zum Berggipfel hinanzulaufen.Die Schiehten-Bicgung ist der Abschnitt eines Kreises dessen Durch-messer 20 bis 30 Zoll nicht überschreitet. Die Mächtigkeit derSchichten, Thonschiefer, Grauwacke und Grauwacke - Schiefer imWechsel mit einander auftretend, beträgt bald nur i Zoll bald wächstdieselbe bis zu 2 F. an. Die Grauwacke enthält Eindrücke vonBivalven in grosser Häufigkeit.

Diese Erscheinungen das ungleichförmige Fallen von Schichten,die mannichfachen Drehungen als in der ursprünglichen Bildungihren Grund habend zu betrachten, oder jene Phänomene, wie Man-che gethan, für Folgen von Krystallisatious - Prozessen im Grossen