Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
191
Einzelbild herunterladen
 

191

Arbeit für lückenfrei zu erklären, bescheiden wir uns, dassmanche, und vielleicht nicht unwichtige Thatsachen sich un-serer Aufmerksamkeit entzogen haben könnten; absichtlichwurden keine unerwähnt gelassen. Diese Erfahrungen müs-sen sich ins Unendliche erweitern; möge die Theorie ineben dem Sinne reiner und vollkommener werden.

Einige allgemeine und besondere Bemerkungen habenwir der erwähnten Darstellung vorauszuschicken.

Nicht überall werden die Kraft-Uebungen künstlicherGlühten vollkommen gleich gefunden; nicht überall wirktenBasalte und andere vulkanische Gesteine, als dieselben imfeuerig-fliissigen oder im erhizten Zustande vorhandene Fels-Gebilde durchbrachen, auf die nämliche Weise. Hier er-scheint bei nachbarlichen Gebirgsarten Alles verändert, wasBasalte berührten. Die Gesammtheit der Phänomene sprichtdeutlich für die Wärme, welche den begrenzenden Gestei-nen , zur Zeit als die vulkanischen Massen aufstiegen, mit-getheilt wurde. Dort erlitten nur die Schichten Störungen;es fanden Hebungen oder Senkungen derselben nach denbasaltischen Gebilden zu statt, während die Beschaffenheitder Felsarten, jene Schichten zusannnensezzend, ohne sicht-liche Uimvandelung geblieben. Das Neben - Gestein ist mit-unter im Liegenden beträchtlich verändert, während das-selbe im Hangenden keine auffallenden Verschiedenheitenwahrnehmen lässt. Felsarten und darin aufsezzende Erz-gänge , welche beide von basaltischen Massen durchbrochenworden, zeigen zuweilen ein sehr ungleiches Verhalten *.Trümmer und Bruchstücke des nämlichen Gesteines, um-

* So ist an mehreren Stellen im Sieyensclien der Thonschiefer, dasHangend - und Liegend - Gestein eines mit einem Basalt-Gange siehschleppenden Eisenstein-Ganges, nicht merklich verändert, währendder Eisenstein, da wo er den Basalt berührt, ein Ansehen hat, alswäre derselbe einem Bastfeuer ausgesezt gewesen.