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sie nach ihrem Entstehen durchdrungen oder auf Kluft-Wänden bedeckt scyn konnten. Dazu kommt der Druck,die Pressung, welche gewaltige iiberliegende Decken auf un-ter denselben befindliche Basalte, Dolerite, Wacken u.s. w. iiben. So erklärt sich einigermassen das auffallendMannichfaehe in der Intensität der Wirkungen uniwandelnderoder zerstörender Gewalten. INicht selten haben tiefere La-gen Zersezzungen in weniger und mehr vorgeschrittenenGraden erlitten, während die sie bedeckenden unangegriffenblieben; selbst iin Wechsel miteinander sieht man solcheeinen verschiedenen Zustand zeigende Gebilde, Wacken unddichte Basalte, Schlacken-Lagen und Konglomerat-Schichten.In jedem Jahre mehrt sich das lockere Haufwerk am Fussebasaltischer und doleritischer Berge und in demselben Massenehmen oberhalb befindliche Säulen ab. Das durch diedünne Bodendecke auf den Gipfeln einseihende Wasser fin-det einen Zugang in die engen Bäume zwischen den pris-matisch abgesonderten Stücken; gefriert dasselbe hier zurWinterzeit, so bewirkt es gegenseitige Entfernungen derSäulen, die allerdings oft kaum wahrnehmbar sind. Her-gänge der Art wiederholen sich jährlich und auf solcheWeise wird ein Theil der Gesteine so weit über den Ab-hang getrieben, dass nach und nach Hinabstiirzungen statthaben. Weicht der Fuss einer Säule, so stürzt dieselbenicht selten auch in ihrer Ganzheit auf die untere lockereMasse. — Diese allmähliche Zerstörung basaltischer Ge-bilde hat einen mächtigen Einfluss auf die Pflanzenweltganzer Landstriche; die seltene Fruchtbarkeit des Bodensvieler reichen Thäler wird vorzüglich durch zersezte vul-kanische Gesteine bedingt *. C. G. Gmelin’s Untersuchun-gen haben hierher gehörige werthvolle Hinweisungen gelie-
*Wir erinnern hierbei nn Steiininger’s interessante Bemerkungenliber die vegetativen Verhältnisse in den vulkanischen Landstrichenan den Ufern des Rheines , der Loire und des Allier . (ErloscheneVulkane in Süd-Frankreich. S. 6.)