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mit den Laven bezeichnet. Es misst hier nur wenige FussTiefe, während an andern Stellen, durch Heftigkeit derStrömung, oder bei längerer Dauer derselben, ganze Thälerausgeweitet wurden. Da wo basaltische Gebilde beim Ab-kühlen sich Säulen - artig gestalteten , erscheinen Pilaster-Profile, fortgesezte, Mauern-ähnliche Abstürze ausmachend;sie ziehen mitunter mehrere Fuss hoch längs den tliessendenWasser-Massen auf beträchtliche Weite fort. Viele Strömebasaltischer Laven, deren Erguss nach der Thal - Bildungstatt gefunden, gehören, was ihre Entstehungs-Zeit betrifft— obwohl sie älter sind als Geschichte und Sagen — den-noch einer Epoche an, nicht viel früher als jene, in welcherdie Planeten-Oberiläehe mit den vertieften Räumen bezeich-net wurde, die ihre Höhen trennen. Den niedrigsten Grundder Sohle von Thälern einnehmend, müssen sie mitunterselbst für älter gelten, als die vollendete Ausbildung solcherWeitungen. In manchen Tief - Thälern des Vivarais habensich die Wasser von neuem ihr Bett an den Stellen gebahnt,die von basaltischen Ergüssen waren eingenommen worden.Unfern der kleinen Stadt Montpezat in engem Thale, ausge-weitet in Granit bis zu 900 und selbst bis zu 1200 FussTiefe, erhebt sich mit steilem Gehänge ein Damm-ähnlichgestalteter Berg auf einer der Thalseiten. Ungeheuere Hauf-werke von Schlacken und von Lapilli am Fusse; der Gipfelmit Kelch-artiger Vertiefung. Aus dem Abhange bricht einStrom schwarzer Massen hervor, zuerst in gerader Rich-tung nach dem Thalgrunde sich senkend, sodann dessenLaufe auf eine Strecke von mehreren Stunden folgend. Ue-ber 00 bis 90 Fuss Höhe erreicht der Laven-Strom nicht.Die Wasser, welche vor dem Ergüsse den Grund des Tha-ies einnahmen, sahen sich verdrängt durch die vulkanischeKatastrophe; allein sie kehrten wieder um ein neues Bettsich zu bahnen, nicht durch die Laven-Massen, wo der Wi-derstand sehr mächtig seyn musste, sondern zwischen denbasaltischen Gebilden und den angrenzenden Graniten. So