2) brauner Schlacken-Tuff;
3) darunter eine sehr regellose , kurz und schnell absez-zende Bimsstein-Schicht, aus Wallnus-grossen Stückenbestehend, untermengt mit schwarzen Theilen ;
4) endlich als Tiefstes, Mandel st ein, 20 Fuss mäch-tig; die Blasen-förmigen Räume lang gezogen, untersich parallel und erfüllt mit glänzenden Kalkspath-Krystallen. ln der braunen-Mandelstein-Masse bemerktman häufig lichte Punkte, die Fehlspath seyn dürften.— Und durch alle diese Gebilde ziehen Gänge schwar-zen körnigen Basaltes bald senkrecht aufsteigend, baldin Windungen sich, Schichten ähnlich, seitwärts ver-breitend. Der Basalt umschliesst Augit-, hin und wie-der auch undeutliche Feldspath-Krystalle.
San Miguel.
Im östlichen Theile der Insel findet sich eine Lage ba-saltischer Lava, Olivin und Augit führend, nach allen Seitenumgeben von Bimsstein. Der Basalt hat ungefähr 7 FussMächtigkeit; an der Grenze zeigt der Bimsstein keine Spu-ren erlittener Aenderungen *.
Aus den erwähnten Thatsachen — und die Zahl derBeispiele könnte leicht vermehrt werden — ergibt sich, wieein Theil der Basalte unbezweifelt den Trachyten im Alternachsteht. Die basaltischen Kuppen, die Ströme von Basal-ten unmittelbar auf trachytischen Plateaus ruhend, müssenvon Ausbrüchen abstammen die sich ereigneten, nachdem dieVulkane, welche Trachyte entstehen liessen, aufgehört thätigzu seyn, oder eine Unterbrechung in ihrem Wirken erfah-ren hatten. Die Basalt-Felsen unmittelbar aus Trach'yt-Ge-bieten emporsteigend sind entschieden neuer, als die trachy-tischen Formationen denen sie verbunden erscheinen. Das-selbe gilt von Basalt- und Dolerit-Gängen die in Trachyten
Webster, Descript. of the Island of S. Michael. P. 191 .