Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
63
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G3

Wir wollen für jezt aus (1er Reihe bekannt gewordenerThatsaclien, das Auftreten von Basalten zwischen Granitenbetreffend, nur wenige wählen, die, in einer oder der an-dern Beziehung, als besonders wichtig zu erachten sind.

Vorgebirge der guten Hoffnung.

Zwischen Campo Bay und Sca Point sezzen zahlreichebasaltische Adern und Gänge, wechselnd in der Mächtig-keit von 1 Zoll bis 10 Fuss in Granit auf. Sie verzweiffensich sehr mannichfach in diesem Gesteine; der Granit um-hüllt häufig Schiefer-Fragmente *.

* Carmichael, Transact. of the geol. Soc. Vol. V, P. 2, p. 614.Sein- zu bedauern ist, dass keine Beobachtung darüber mitgethciltworden , wie das gegenseitige Verhalten von Granit und Basalt be-schaffen, da wo beide Felsarten sich berühren. Wahrscheinlich ver-dienen diese Beziehungen sorgsame Untersuchung, wenigstens mussman es aus den Bemerkungen schliesscn, die über die Verbindungs-Weise von Granit und Schiefer-Gebilden in der Nähe der Kapstadtvorliegen. Am Sea Point wird, auf eine Strecke von 200 Yardslängs der Küste, wo Granit und Schiefer einander berühren, einwirres Gemenge dieser Felsartcn gefunden. Trümmer des Schiefersvon jeder Gestalt und Grösse hat der Granit umhüllt, sie fluthengleichsam darin und die zärtesten Risse in den Schiefer - Stückensind von granitischer Masse erfüllt. (Basic Hall, welcher in neue-rer Zeit das denkwürdige Vorgebirge besuchte, hat einige trefflichebildliche Darstellungen dieser Phänomene auf Taf. XIV und XVdes VII. Bandes der Transact. of the fl. Soc. of Edinburgh gelie-fert und es wäre sehr zu wünschen, dass er, was nicht geschehen,mit gleicher Genauigkeit die so interessanten Verhältnisse basalti-scher Gänge erforscht hätte.) Dicht am Fusspfade, welcher aus derKapstadt nach dem Gipfel des Tafelberges führt, wird eine ent-blösste Stelle von mehr als 100 Yards Erstreckung getroffen, woder Schiefer von Granit - Gängen und Adern 3 Fuss bis 3 Linienstark durchsezt wird. Gänge und Adern verzweigen sich nach allenRichtungen und lassen mitunter höchst auffallende Windungen wahr-nehmen. Auch die von Jameson, nach Beobachtungen von Adam,Cl. Abel und Hall, mitgetheilten Nachrichten über die geognosti-sche Beschaffenheit des südlichen Theiles von Afrika (Edinb. phil.Journ. by Brewster and Jameson ; Vol. I, p. 196 and 283) sindbesonders lehrreich. Granit, G'nciss, Thonschiefer, Grauwacke undGrauwacke-Schiefer, Basalt (G reenstone) und rother Sandstein