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dem magnetischen Einflüsse so leicht nachgiebt, während diesesEinflusses noch viel mehr magnetische Kraft zeigen müsse. DieserGedanke war es ohne Zweifel, der Sturgeon zu dem Versucheleitete, um einen in die Form eines Huf- Eisens gebogenen Stabweichen Eisens (Ki^. 178.) einen starken Kupferdrath schrau-benförmig zu wickeln, einen kräftigen elektrischen Strom diesendurchlaufen zu lassen und dann das Eisen als angehangtcnAnker diesem Electromagnetc darzubieten. Der Versuch gehörtzu den überraschendsten, die man sehen kann, wegen des schnellenWechsels einer schnell entstehenden-und - schnell verschwindenden.Magnetiflrung. Wenn alles zum-iVersuche vorbereitet ist, aber dieLeiter, die von den Quccksilbergefäßcn !), L, aus - worin die En-den des Kupserdrathes sich befinden, zu den beiden Polen des gal-vanischen Apparates gehen und dort in Quecksilber cingetaucht dieLeitung des Stromes bewirken sollen, noch nicht angebracht sind;so ist das Eisen unmagnetisch oder nach öfterem Gebrauche allen-falls nur so unbedeutend magnetisch, daß das Eisen ^ ll doch im-mer fast mit gar keiner Kraft an dem gekrümmten Stabe anhangt;aber bringt man nun die leitende Verbindung zu Stande, so istdie Anziehung sogleich so groß, daß sic Lasten, die ungemein bedeu-.tend sind, tragt. Ein gebogener Eiscnstab -von etwa 20 bis 24Zoll Lange und 4 Zoll Dicke mit 170 Windungen starken Kupser-draths umwunden, erhält, mit. Hülse eines galvanischen Apparatesvon einer Zinkplatte, die lange keinen Quadratsuß . groß zu seinbraucht, und zwei eben so großen Kupfcrplatteu,. fast im Augen-blick der anfangendcn Wirkung des Stromes eine Tragkraft von20 Pfund, die aber in einem Momente verloren ist, wenn manden einen Lcitungsdcath. oder. beide aus den Quecksilberschälchcnaushebt, und sich augenblicklich wieder herstellt, wenn der Kreislaufdes Stromes hergcstelft ist. Welcher Pol dieses künstlichen Ma-gnetes Nordpol, welcher Südpol ist, will ich nicht umständlich an-gcbcn, da die Anleitung zu dieser Bestimmung im Vorigen gegebenist, und diese Anleitung sich allemal richtig zeigt.
Dagegen muß ich die riesenmäßige Ausführung dieses Ver-suches noch erwähnen, die von einigen amerikanischen Naturfor-schern zu Stande gebracht ist. Sturgeon selbst hat jenen Ver-such schon etwas mehr im Großen ausgcführt, indem er einenIII. I i