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Arago machte sogleich bei der Wiederholung des Ocrstädt-schen Versuches die Bemerkung, daß der Schlicßungsdrath seinesstarken galvanischen Apparats Eisenseile anzog und sich rund umdamit belegte; sobald aber die Verbindung unterbrochen ward,hörte diese magnetische Wirkung des die Schließung bildendenMessingdrathes auf. Diese Anziehung war nur auf Eisenfeilewirksam, nicht auf Kupfcrfeile oder andre Körper, und unterschiedsich daher deutlich von der gewöhnlichen electrischen Anziehung;und die Art, wie die Eisenseile sich anlegte, den Drath gleichsamumwickelte, unterschied sich auffallend von der in Nadeln auslau-fendcn Anordnung der Eisenfeile, die wir unter der Einwirkungdes Magnetes bemerken. Das weiche Eisen erhielt keinen dau-ernden Magnetismus durch die Berührung des Drathes, Stahl-uadeln aber wurden durch den Schlicßungsdrath, er mochte vonSilber, Kupfer oder einem andern Metalle sein, so magnetisirt,daß sie dauernd ihre magnetische Kraft behielten. Als Aragodiese Erfolge an Ampäre miltheilte, sagte ihm dieser, eine Reiheandrer Versuche leite ihn zu der Vermuthung, daß die Stahlnadelisolirt innerhalb eines schraubenförmig gewundenen Lcitungsdrathesnoch bester magnetisch werden würde. Dieser Versuch, den ichspater erst beschreiben werde, gelang vollkommen und gab einMittel, auch mit der Electrisirmaschine Stahlnadeln magnetischzu machen; führte aber auch zugleich die Theorie Ampäre's aufeine sehr empfehlende Weise in die Welt ein.
Ampi-re's Versuche über die gegenseitige Anziehungund Abstoßung clectrischer Ströme.
Die eben erwähnten Versuche Ampöre's betreffen eineWirkung der electrischen Ströme, die von der Wirkung der gela-denen Körper gänzlich verschieden ist, obgleich sie gleichfalls sichdurch Anziehung und Abstoßung äußert. Der Leitungsdrath einergeschloffenen galvanischen Kette zeigt in der Regel keine Ladung,sondern, wenn die Schließung und Leitung vollkommen ist, be-merkt man an Goldblättchen keine gegenseitige Abstoßung, wennsie auch mit dem den electrischen Strom leitenden Drathe in Ver-bindung sind. Wenn man den Leitungsdrath so fortführt, daß erparallel mit einem beweglichen Drathe ist, so zeigt jener keine An-UI. H h