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sprechend ansehn möchte, stimmt keincsweges genau mit den früheraufgefundenen Polen überein; sondern wir werden hier daraufaufmerksam gemacht, daß die Punkte einer senkrechten Stellung derMagnetnadel nicht so gradezu die magnetischen Pole der Erde sind.
In den nördlichsten Gegenden von America ist die magne-tische Kraft ziemlich viel über das Doppelte derjenigen, die ammagnetischen Aequator an der Westküste Africa's statt findet.Der Punct der größten Intensität im nördlichen America mußnach Hansteens Zusammenstellungen ungefähr 80° von Pariswestlich, im 55° nördlicher Breite liegen; nach Ermans Beobach-tungen liegt ein eben solcher Punct größester Intensität in Si-birien, in größerer Breite als 00° und 120° östlich von Paris.Diese Puncte größter Intensität stimmen nicht genau mit denen,die wir nach den Angaben der Richtung der Magnetnadeln Polenennen wollten, überein. Auf der südlichen Halbkugel sind we-nigere Bestimmungen der Intensität des Magnetismus bekannt,indeß weiß man, daß südlich von Reuholland die magnetischeKraft fast eben so groß, als in Nord-Amerika und Sibirien ist,so wie es die Nähe des dortigen Polcs zu fordern scheint *).
Die Untersuchungen über die Intensität der magnetischenKraft sind erst in der neuesten Zeit durch von Humboldt inihrer Wichtigkeit dargestellt und seitdem weiter verfolgt worden.Offenbar geben sie uns wichtige Belehrungen über die Austhei-lung der magnetischen Kraft der Erde, und müssen sehr wesentlichbeitragen, unsre Kenntnisse über den Erdmagnetismus zu berich-tigen und eine Theorie aller dieser Erscheinungen hcrbeizuführen.
Die Linien gleicher Kraft sind in ltsk. V. meistens von Erm anentlehnt, (Poggend. Ann. XXI.) doch habe ich in Neuholland und demnördlichsten America einige Bestimmungen von Hansteen bcigefügt.Die Zahlen 0,8; 0,9; 1,0; 1,2; 1,4; 1,6; geben die Verhältnisseder magnetischen Kraft an.