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Das beste wäre, die Axe 6 an einem langen und' feinen Fadenaufzuhangen, damit die Nadel durch nichts gehindert würde, injeder Beziehung dem Antriebe zu folgen, den die auf die Magnet-nadel wirkende Richtungskrast dacbietct; das zweite wäre, der aufeiner Unterlage ruhenden Axe 6 verschiedene Stellungen bald nachder einen, bald nach der andern Weltgegend zu geben und in jederdieser ^ Stellungen die Neigung der Magnetnadel zu beobachten.Wählt man die erste Methode, so findet man, daß die Nadel inderjenigen Vertikal-Ebne ruhend bleibt, die wir schon aus derStellung der horizontalen Nadel als die magnetische Richtung, alsden magnetischen Meridian kennen, und daß stein dieserEbne einen bestimmten Neigungswinkel, in Sachsen ungefähr von07 Grad, mit dem Horizonte macht. Bei Anwendung der zweitenMethode findet man, wenn die Ebne, in welcher sich die Nadelfrei bewegt, der magnetische Meridian ist, eben jene Neigung von07 0; aber je mehr die Stellung der Axe 6 von der gegen diesenMeridian senkrechten Richtung abweicht, das heißt, je mehr dieEbne, in welcher die Nadel selbst ihre Bewegung macht, nach Ostenund Westen zu geht, desto mehr stellt sich die Nadel in die verti-kale Lage, und erreicht diese, wenn die Dcehnngs - Ebne der Nadelganz genau senkrecht auf den magnetischen Meridian ist.
Da unsere Nadel im genauen Schwerpunkte aufgehängt ist,so kömmt bei ihrer Stellung die Schwerkraft gar nicht in Be-trachtung und die Richtung der frei schwebenden Nadel ist überein-stimmend mit der Richtung der magnetischen Kraft, welche alleinauf die Nadel wirkt. Da diese nach 6^ wirkende Kraft ungefährmit dem Horizonte einen Winkel von 07» macht, so ist sie, nachGrundsätzen der Statik, anzuschen, als ob sie aus einer horizon-talen Kraft, die ungefähr ? der ganzen Kraft (611 — A jst,(I-ix. 140.) und aus einer der ganzen Kraft (6 6 —-,» 2 .,,,6H.) betragenden Bcrticalkcaft zusammengesetzt wäre, oder siekann durch zwei solche Kräfte ersetzt werden. Befindet sich dieAxe der Nadel in der Lage, daß die Drehung in der vertika-len Ebne des magnetischen Meridians geschieht, so wirkt die ge-stimmte magnetische Kraft der Erde, — denn so dürfenwir die hier wirksame Kraft wohl nennen, — zur Zurückführungder Nadel in ihre genau richtige Lage, die Oscillakionen der Nadel