Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
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sein müßten, daß man also die Lebhaftigkeit des clectrischcn Stro-mes durch eine den Lcitungswiderstand möglichst verminderndeFlüssigkeit befördern müsse, um Funken zu erhalten. Man be-merkte auch, daß der Funke nur an den feinsten Spitzen leicht hcr-vorgehe, baß er mit einem wirklichen Verbrennen der zur Berüh-rung gebrachten Thcile verbunden sei, und eben darum auch sehrverschiedene Farben zeige. Auf diesen Erfahrungen beruht dieVorschrift, daß man das Ende des Schlicßungsdraths mit denfeinen Spitzchen eines Stückes Blattgold versehen zur Berührungbringen solle, damit der Uebergang durch einen Leiter von sehrkleinem Querschnitte geschehe und zugleich auch das leichte Metall-blättchcn sich leicht entzünde. Auch die Beförderung der Funkendadurch, daß man das Ende des Drathes in der Lichtflamme mitRuß überzieht, oder ein mit Ruß überzogenes Silberstück zu Her-vorlockung der Funken amvcndet, beruhen eben hierauf, da diefeinen Nußthcilc sich leicht, einzelne Funken gebend, entzünden.Am besten geschieht dies in der Lichtflamme selbst, wenn man diean den Drachen angelegte Nußbedcckung in der Lichtflammc, wodie Erhitzung das Funkengcben erleichtert, einander gegenüberstellt. Hier bilden sich zugleich in der Flamme Dendriten ausRuß, nämlich in die Lange gedehnte, wachsende, Nußfäden, die sicheinander anziehen.

Bei Säulen, wo die Platten nicht über 3 oder 4 QuadratzollOberfläche haben, kann man unter 80 bis 100 Plattcnpaarcnnicht auf das Erscheinen von Funken rechnen, dagegen reichen30 Platten von 1 Quadratfuß groß, mit einer mäßig stark ge-säuerten oder gesalzenen Flüssigkeit zu Befeuchtung der Zwischen-plattcn, vollkommen aus, um die herrlichsten Funken-Erscheinun-gen und Verbrennungen von Mctallblattchcn hervorzubringen.Laßt man nämlich eine von der untersten Platte heraufgchendeLeitung sich neben der obern Platte so endigen, daß hier ein Ge-faßchen mit Quecksilber das Ende des Leiters ausmacht, tauchtman dann das eine Ende eines starken Drathes in das Quecksilberund befestigt an das andre Ende ein Blatt ächten oder unachtenGoldes oder achten oder unächten Silbers, um damit die oberePlatte zu berühren, so verbrennt das Metallblatt mit den schönstenFarben. Vor allen zeichnet sich das achte, Silber durch das schönste

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