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Lcilungswiderstand der Flüssigkeit nicht ungleich sein, war über-dies die Verlängerung des metallischen Schlicßungsleiters 1,^1unbedeutend, so konnte die veränderte Wirksamkeit nur von jenemUcbergange auf Zwischcnplattcn abhängcn. Jener eben vorhinausgesprochene Satz wurde nun dadurch bewiesen, daß bald Zink-platten, bald Kupferplatten, ander Stelle als Zwischcn-
platten angewandt wurden. Und hieraus erklärt sich der schonfrüher erwähnte Umstand, daß man in den voltaischen Trog-Ap-paraten zwar mit Vortheil (Ui^. IV8.) der Zinkplatte an beidenSeiten eine Kupferplatte gegenüber stellen, ja diese Kupferplatlcnsogar mit Vortheil größer als die Zinkplattc nehmen kann, dagegenaber keinen dauernden Vorthcil erhält, wenn man umgekehrt einerKupfcrplatte gegenüber an beiden Seiten Zinkplattcn aufstcllt.Nach Fechncrs Versuchen ist auch dieser Gegensatz nur richtigin Beziehung auf den längern Fortgang des Versuches, auf dielänger dauernde Schließung der Kette, so daß im ersten Anfängeder Wirksamkeit die große Kupfcrplatte der kleinen Zinkplatte zu-gcordnet nicht mehr wirkt, als die große Zinkplatte der kleinenKupferplatte zugeordnet; spater aber, wo der Leitungswiderstandam Kupfer zunimmt, das Zink leichter einen elektrischen Stromunterhalt, wenn dieser den größer» Widerstand überwindend sichauf viele Kupferthcilc ergießen kann, als umgekehrt. Ich sagte,dieze Ungleichheit sei nun erklärt; aber freilich bedarf der Umstandselbst noch der Erklärung, warum dann die Kupfer-Oberfläche, diedoch geringere chemische Veränderungen erleidet, sich hier als stär-ker verändert in ihrer Wirksamkeit zeigt.
Veränderter Zustand der negativen Platten, LadungS-Phänomene.
Diese Erklärung wird zwar durch die Ladungsphänomcne, dieman schon früh an den Platten der Säule bemerkt hat, auch nichthcrbeigeführt; aber dennoch reihen sich diese Erscheinungen so andie eben betrachteten an, daß sie wohl hier am besten ihre Stellefinden. Die Kupferplatten nämlich, obgleich sie bei längerem Ver-weilen in der Säule nicht so sehr zerstört, durch chemische Einwir-kung nicht so sehr verändert sind, als die Zinkplattcn, ja sogarGoldplatten, die der sichtbaren chemischen Veränderung so sehr we-