Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
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aushcbcn. Eine Säule, worin die feuchten Schichten theils mitWasser, theils mit Salpetersäure benetzt waren, gab, wenn manZinn unten, dann Salpetersäure, dann Wasser, auf einander schich-tete und so die Säule fortbaute, dann aber von der obcrn und unternSchichte die Schließungsdräthe in eine Röhre mit Wasser leitete,am untern Drathe Oxygcngas, am obcrn Hydrogengas; es waralso von der Säure zum Zinn ein positiver Strom entstanden,der die angegebenen Wirkungen hcrvorbrachtc, und es ließ sichdies so anschcn, als ob Säure und Metall in eine clectromo-torische Thätigkeit gesetzt waren, wobei die Säure negativ, dasMetall positiv wird. Diese Ansicht wurde durch die Berührungder Metalle an trockene Säuren, Boraxsäure, Saucrkleesäureu. s. w. bestätigt; Kupfer, mit diesen in Berührung gebracht, wirdpositiv, wogegen die Saure negativ gesunden wird. Die entge-gengesetzte Wirkung zeigen die alcalischcn Stoffe und der Schwefel-wasserstoff, der in dieser Hinsicht jenen ähnlich ist. Es sei einvoltaischer Becher-Apparat, in welchem Wasser im einen und einealcalische Flüssigkeit im andern Becher und so fort abwechselnd sichin den Bechern befinden, ausgestellt; der erste Becher sei mit demzweiten durch einen feuchten Leiter, der zweite mit dem dritten durchein Metall, der dritte mit dem vierten durch einen feuchten Leiter,der vierte mit dem fünften durch ein Metall verbunden, u. s. w.;dann wird der positiv-elcctrische Strom vom Metalle zu der alka-lischen Flüssigkeit übergehen und der so angcocdncte galvanischeApparat seine Wirksamkeit zeigen. Hier zeigen also auch Flüssig-keiten eine elektromotorische Thätigkeit auf ganz bestimmte Weise.

Mit diesen Versuchen stimmen spätere, welche an der ein-fachen galvanischen Kette mit Hülfe des elektromagnetischen Multi-plikators angestellt sind, überein. Wenn man Platin an der einenSeite mit einer in Kali-Auflösung getränkten Pappscheibe, ander andern mit einer in Saure getränkten Pappschcibe in Verbin-dung setzt, so wird, wenn ein Leitungsdrath jene feuchten Scheibenverbindet, der positive Strom vom Metalle zum Kali und von derSaure zum Metalle gehen; oder wenn man jene zwei befeuchtetenScheiben X (Kali), 8 (Saure) (!?,'§. IIö.) auf einander legtund die oberhalb und unterhalb liegenden Platinscheibcn durch dmLeitungsdrath verbindet, so geht der Strom so wie die Figur an-