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Raume befindet, so Hort ihre Wirksamkeit ganz auf, wenn allesSauersioffgas verzehrt ist, und ihre Wirksamkeit erneuert sich wie-der, wenn man einen Vorrath von Sauerstoffgas wieder in dieumgebende Lust hincinbringt. Um dieses zu zeigen, hat man nurnöthig, über eine voltaische Saute, die mit salzigem Wasser auf-gebaut ist, und aus einer Unterlage in einem mit Wasser gefülltenTeller steht, nachdem ein Schließungsdrath zu Verbindung beiderPole angebracht ist, ein cylindrischcs Glas, das durch die Säulegroßen Theils ausgefüllt wird, zu stürzen, damit die die Säuleumgebende Lust völlig abgesperrt sei. Man findet dann, daß nacheinigen Stunden das Wasser in dem Glase aufgestiegen, die Luftalso vermindert ist; in längerer Zeit erreicht diese Absorption ihrZiel, und wenn man dann die noch übrige Lust untersucht, sofindet man sie ihres Sauerstoffs beraubt. Wenn man die Ein-richtung so gemacht hat, daß sich am Schließungsdrathe ein zurWasscrzcrsetzung dienendes Röhrchen befindet, das die Enden derSchlicßungsdräthe aufnimmt, so bemerkt man, daß die Wasser-zcrsetzung aufhört, wenn das Sauerstoffgas der umgebenden Lustverzehrt ist, daß sie aber wieder anfangt, wenn man neues Sauer-stoffgas in das die Säule bedeckende Gefäß gelangen laßt, wogegenHydrogengas und andre keinen Sauerstoff enthaltende Lust-Artenkeine Verstärkung der Wirkungen der geschloffenen Säule Hervor-bringen. Die Absorption des Sauerstoffs ist bei kleinplattigcnSäulen, oder eigentlich bei Säulen, deren der Lust ausgesetzteOberfläche in Vergleichung gegen den Querschnitt größer ist, bedeu-tender. Die Ursache dieser Absorption, so wie der eigentliche Grundihres Erfolges in Beziehung auf die Wirksamkeit der Säule, istnoch nicht völlig aufgeklärt; doch kommen wir noch auf mehreresich hieran anschließende Erfahrungen.
Ein würfe gegen die voltaische Theorie.
Diese offenbare Abhängigkeit der Wirkung der Säule vonder Gegenwart des Oxygcn hat zu mchrern Einwücfen gegen dieTheorie Volta' s Veranlassung gegeben. Es bietet sich nämlichallerdings die Frage dar, ob nicht, da die Entstehung und Fort-dauer des clectrischen Stromes so deutlich an die chemische Einwir-kung der Flüssigkeit auf die Platten geknüpft ist, diese chemische