Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
Seite
375
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sucht, und seine Bemerkungen verdienen wohl erwähnt zu werden.Was die Frage betrifft, warum die Bestandthcile noch der Ver-einigung so fest vereinigt bleiben, wenn auch im Augenblicke derVerbindung beide Electricitätcn sich durch eine Feuer-Entwickelungneutralisiren; so antwortet Fechner darauf, die clectromotorischeWirkung bestehe eben darin, daß ein Theil der positiven Elcctri-citat des einen Körpers sich mit einem Theile der negativen Elec-tricität des andern im Uebcrgange zwischen beiden ncutralisire, wodann der erster«? negativ, der andre positiv zucückbleibe. Diese Er-klärung hat manches für sich, aber da die Thcilchen nicht bloß inihrer Verbindung entgegengesetzt elektrisch sind, sondern durch eineauch nach der Trennung statt findende elektrische Beschaffenheit demAnziehen des einen oder andern elektrischen Poles folgen, da siedurch ihre eigenthümliche Natur zur Verbindung angctrieben wer-den, also schon eine Kraft des Anziehens vor der Vereinigung,vermuthlich also ein entgegengesetzt elektrischer Zustand da seinmuß; so scheint mir damit doch noch nicht alle Dunkelheit gehobenzu sein. In Rücksicht der zweiten Schwierigkeit, daß die flüssigenLeiter in dcr voltaischen Säule nicht elektromotorisch wirken, dadoch vorzüglich die, welche eine starke chemische Wirkung zeigen,nach der elcctro-chemischen Theorie einen recht starken elektromo-torischen Gegensatz zeigen sollten, bemerkt Fechner folgendes.Die Flüssigkeiten zeigen sich in dcr Säule darum nicht als Elektro-motoren, weil bei der Beweglichkeit ihrer Theilchen ein Hinüber-sührcn der Bestandthcile nach beiden Polen statt findet. Möchtenämlich auch zum Beispiel eine gesäuerte Flüssigkeit im Ganzennegativ werden an dem Metalle, so wird doch gewiß der am mei-sten negative Besiandtheil gegen das positive, dcr am meisten po-sitive Bestandtheil gegen das negative Metall gezogen, und so folgtjener dem positiven Strome und befördert ihn, statt daß der andredem negativen Strome folgt und ihn befördert, ohne daß cs dabeidarauf ankömmt, welche clectromotorische Wirkung der flüssige Kör-per, wenn man ihn von dcr Beweglichkeit seiner Theile befreienkönnte, ausüben würde. Diese Ansicht hat das für sich, daß siezeigt, wie die chemische Einwirkung der Flüssigkeit zu einer Be-dingung der Thätigkeit der Säule wird, obgleich in den Elek-tromotoren selbst der eigentliche Grund der elektrischen Ströme