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3 (1832)
Entstehung
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suchen die nächste Veranlassung. Pacchiani nämlich glaubteaus vollkommen reinem Wasser am positiven Pole eine Säure, dieec für Salzsäure hielt, dargestellt zu haben, und da man die Zu-sammensetzung der Salzsäure nicht kannte, aber sie als aus Oxy-gen und einem andern Grundbestandtheile zusammengesetzt ansah,so schien cs nicht unglaublich, daß dieser zweite Bestandtheil Hy-drogen sein könne, und daß die Salzsäure aus eben den Bestand-thcilen wie das Wasser, aber in anderm Verhältnisse gemischt,bestehen möge. Am andern Drathe zeigte sich Natron, dessenUrsprung man gleichfalls schon glaubte erklären zu können. Diese,von mehrern Physikern als richtig anerkannten Erfolge zogen Da-vy's Aufmerksamkeit auf sich. Auch er fand, wenn zwei Glas-röhren voll destillirten Wassers, mit Blase als leitender Substanzin Verbindung gesetzt, der Wirkung der voltaischen Säule aus-gesetzt waren, an dem an das positive Ende angebrachten Gold-drathe eine salpetersalzsaurc Gold-Auflösung, am negativen Dra-the eine Natron-Auflösung, glaubte aber bald sich zu überzeugen,daß hier die Salzsäure der thierischen Substanz ihren Ursprungverdanke, und daß das Natron aus dem Glase, welches da, woder Drath es berührte, stark angefressen war, hecrühre. Um dieseVcrmuthung zu prüfen, wurden zwei Achatbccher und ein StückAmianth, das zur leitenden Verbindung beider dienen sollte, mitdestillirtem Wasser ausgekocht, und dann in diesen Bechern destil-lirtcs Wasser mit Anwendung von Platindräthen der Einwirkungdes elektrischen Stromes ausgesetzt; da sich aber auch hier Säuream einen, Natron am andern Pole zeigte, so schien dieser Versuchdie Meinung von der Entstehung dieser Substanzen aus dem rei-nen Wasser zu bestätigen. Davy überlegte indeß, daß, da sichhier lange nicht so viel Alkalisches als beim Glase zeigte, wohl selbstdie kleinsten dem Achate anhängenden fremden Theilchen zu einemsolchen Erfolge Anlaß geben könnten, und daß sich dies bei öftererAnwendung derselben Becher und desselben Amianths entscheidenmüsse, indem das reine Wasser immer gleiche Substanzen hergebcnmüsse, die am Achat zufällig nnhängcnden Theilchen aber sicherschöpfen würden. Wirklich nahm bei den folgenden Versuchendie Menge der alcalischcn Substanz ab, da sie aber doch immernoch in einigem Maaße hervorging, und auch die Erzeugung von