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3 (1832)
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sind; aber nach Ermans Versuche, wo Glasröhren mit durch-bohrten Korkstöpscln zu einer sehr langen Röhre vereinigt ange-wandt wurden, ist die Wasserzerfctzung noch merklich, wenn auch18 Fuß Wasser sich zwischen den Drüthfpitzen einer gut wirkenden,aus 100 Plattcnpaaren bestehenden Säule befinden. Wenn dieDrathspitzen ihre immer gleiche Stellung behalten, so kann dieMenge der aus dem Wasser hervorgehcndcn Luft zu einem Maaßcder chemischen Wirksamkeit verschiedener Säulen dienen. Bischoffhat zu diesem Zwecke, nämlich um die Zeit, in welcher ein bestimm-tes Maaß der beiden Luft-Arten hervorgeht, zu beobachten, mitVortheil eine vertical stehende Röhre ei k (biZ. 113.) angewandt,in welcher der von oben eintretende eingeschmelztc Platindrath 611dem von der Seite eintretcndcn Dralhe bl k gegenüber steht. Isthier zu Anfang des Versuches die Röhre mit reinem ausgekochtemWasser gefüllt, so fängt, sobald die Säule in Thätigkeit ist, einHinaufsteigen der Lust-Arten von beiden Platindräthen v, bl,an, und diese dauert fort, bis beide Drathfpitzcn sich nicht mehrim Wasser befinden; bemerkt man also den Augenblick, da mandie Drathc ihre Wirkung anfangcn läßt, und da sic wegen auf-gehobener Leitung zwischen 1), bl, aufhört, so hat man die Zeit,in welcher das immer gleiche Lustvolumcn bei gleicher äußerer Tem-peratur und gleichem Luftdrucke, aber unter verschiedenen Einwir-kungen der Säule hervorgegangen ist.

Außer der Annäherung der Drathspitzen gegen einander hatauch auf die vermehrte Menge der entwickelten Luft die Art derMetalle Einfluß, aus welchen die Drathc bestehen. Ein Drathvon einem in der Reihe der Elcctromotoren als sehr stack positiverkannten Metalle ist am positiven Pole am wirksamsten, um vielWasserstoffgas am andern Pole zu erhalten, und dies in solchemGrade, daß Marechaux die achtfache Menge Wasserstoffgaserhalten zu haben angiebt, als er am positiven Pole statt des Gold-drathcs einen Zinkdrath anbrachte. Will man an beiden Polengleiche Drathe anbcingen, so sind Drathe aus einem positiven Me-talle besser, als die aus einem negativen Metalle, geeignet, umviel Wasserstoffgas zu geben. Wenn die Flüssigkeit, die man derZersetzung unterwirft, kein reines Wasser ist, sondern Sauren oderSalze enthält, so vermehrt sich die durch Wasserzcrfetzung erhaltene