Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
Seite
339
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Ein und zwanzigste Borlesung.

Volta'sche Säule.

Die clectrischc Säule, die voltaische Säulk, deren Entdeckungich Sie neulich Schritt für Schritt zu verfolgen veranlaßt habe,besteht, wie Sie aus dem Vorigen übersehen haben, in einer wie-derholten Schichtung der drei Körper, aus denen wir die erstenSchichten hervorgehen ließen. Zwei Metalle, und zwar solche Me-talle, die bei der Berührung recht bedeutende Zeichen von Elcctri-cität geben oder die in der Reihe der Elektromotoren weit von ein-ander entfernt sind, und als dritter Körper eine nasse Tuchscheibeoder Pappschcibe, werden in immer gleicher Ordnung aufeinandergelegt, und die Menge dieser Plattenpaare bestimmt den Grad derentstehenden Electricität. Obgleich aber jeder feuchte Leiter dieStelle des dritten Körpers cinnehmcn kann, so ist doch Wasserweniger gut, als ein mit Säuren, oder Salzen geschwängertesWasser, geschickt, diejenigen Wirkungen hcrvorzubringcn, welcheam meisten die Aufmerksamkeit der Physiker erregten, nämlich diestarken körperlichen Empfindungen, die man bei der Schließungvielschichtiger Säulen wahrnimmt, die chemischen Erscheinungenu. s. w. Volta glaubte diese vollkommnere Wirkung einzig derbesseren Leitung, welche die Säuren und Salze gewahren, zu-schreibcn zu müssen, und wenn auch nicht ganz allein in ihr dieUrsache der stärkcrn Wirkung liegt, so trägt sie doch mit dazu bei,und wir wollen für jetzt uns mit dieser Auskunft befriedigen.

Elektrische Spannung in der ungeschlosscnen Säule.

Sobald die Säule bekannt wurde, (am Ende des Jahres1709) beschäftigten sich die Physiker mit allen den Eigenschaften,wodurch sie sich auszeichnet; ich werde aber zuerst bei den Unter-suchungen verweilen, die mit der Entdeckung im nächsten Zusam-menhänge stehen, nämlich bei denen, welche die elcctroscopischcnEigenschaften betreffen. Volta hatte diese wahrend des ganzenFortganges seiner Untersuchung beobachtet, aber für die übrigen

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