Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
Seite
293
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Weg so schnei!, doch man fast den ganzen Weg auf einmal leuch,tend steht, und bald geneigter ist, die eine Richtung, bald dieandre, als die vom Funken befolgte anzugeben; oft sieht man auchbei geringen Abstanden einen weißen Glan; an beiden Leitern undzwischen diesen beiden Hellen Funken den ganzen Weg mit violettemLichte leuchtend. Bei weitern Entfernungen scheint mir Hilde-brandts Behauptung, daß der positive Funke den größten Thcildes Weges durchlaufe, aber nahe am negativen Körper ein vondort ausgehender Funke ihm entgegen komme, aus den eben vor-hin angegebenen Erscheinungen des entgegen kommenden ausge-breiteten, aber matten Lichtes, wahrscheinlich; ich kann aber nichtbehaupten, daß ich diesen zweiten Funken je deutlich wahrgenom-men hätte; dagegen aber ist cs oft deutlich, daß der vom positivenLeiter uberschlagende Funke erst in bedeutender Ferne von diesemam leuchtendsten hervortritt. In andern Fallen kann man da-gegen den Hauptsünkcn als deutlich vom positiven Leiter aus-gehend erkennen, und van Mar um hat dieses bei seiner großenMaschine, die 24 Zoll lange Funken gab, so wahrgenommen, daßman das Entstehen eines einzigen, im Fortgange sich in Zweigezerspaltenden Funkens von der positiven Seite her als gewiß an-sehen möchte; aber Bischofs und auch Pfaff haben bei nega-tiver Ladung den Funken eine sehr ähnliche, vom negativen Leiterausgehende Form darstellcn sehen, so daß also van MarumsErfahrung, daß auch da, wo der geladene Leiter negativ ist, derStamm des sich verästelnden Funkens vom positiven Körper aus-gehe, nicht allgemein richtig sein kann, sondern dabei etwas aufnoch unbekannte Umstände ankommcn muß. Die Verthcidigcrder franklinischen Theorie fanden in jener Richtung des Funkens,der immer deutlich vom positiven Körper ausgehen sollte, einenGrund für die Behauptung, daß die Glas-Elcctricität die wahr-haft positive sei; aber die Erfahrungen sind nicht deutlich genugentscheidend, um diese Behauptung für sicher zu halten, und eherscheinen mir die oben erwähnten Erscheinungen auf zwei gleichzei-tige, sich als verschieden zeigende, Wirkungen hinzudeutcn.

Bei größeren Schlagweiten befolgt der Funke nicht genau diegerade Linie, sondern macht Krümmungen oder Winkel in seinerBahn, vermuthlich weil erber seiner schnellen Bewegung die Luft