Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
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innere Belegung, so bekömmt man, wie Sie wissen, nur einenkleinen Funken, aber es findet zugleich ein Uebcrgcing negativerElectricität aus der äußern Belegung auf die Harzflache statt, unddiese wiederholt sich bei jeder Berührung der inncrn Belegung.Setzt man daher nach und nach die Flasche auf alle Puncte derHarzflache, so ertheilt man so dem Electrophor eine verstärkteLadung.

Als eine angenehme und nützliche Anwendung des Elcctro-phors verdient noch die elec irische Lampe erwähnt zu wer-den. Man giebt diesem, ziemlich allgemein bekannt gewordenenInstrumente, nach Pfasfs Vorschrift, am besten folgend- Ein-richtung, bei der meistens Langenbuchers Vorschläge zumGrunde liegen. Ein Gefäß I) (k'-x. 88.) enthalt Wasserstoffgas,welches in demselben Augenblicke, wo der geöffnete Hahn I< ihmeinen Ausfluß gestattet, durch einen zwischen k. und p hervorgelock-ten Funken entzündet wird. Das ganze Instrument besteht näm-lich aus zwei Thcilen, dem Glase I) mit der zugehörendcn, obenerweiterten Glasröhre Irl, zur Entwickelung des Wasserstoffgas, undaus dem Electrophor, das sich in dem Kasten -V befindet. DasGefäß v wird zuerst mit verdünnter Schwefelsäure ganz gefüllt,und die obere Glasröhre Ll, an welcher in l ein hinreichend großesStück Zink befestigt ist, cingesenkt. Durch das bei der Auflösungdes Zinkes entwickelte Wasscrstoffgas füllt sich das Gefäß l) mitWasscrstoffgas, wodurch das Wasser aus dem Raume bei! ver-drängt, und in die Röhre iil hinaufgedrängt wird, bis endlich dasZink oberhalb der Säure ist und die Entwickelung aufhört. Ocff-net man den Hahn Iv, so strömt etwas Wasserstoffgas bei I, aus,die Flüssigkeit erreicht das Zink aufs neue und bringt eine neueGas-Entwickelung hervor. In dem unteren Kasten befindet sichdie Harzplatte des Elcctrophcrs, dessen Deckel I>I> t in seiner MitteI) mit dem starken Glasstrcifen a verbunden ist, der sich an seinemEnde Y um ein Gewinde dreht, so daß das Anziehen des Fadensekgll den Deckel nicht in geneigter Richtung, sondern in horizon-taler Stellung hebt. Dieses Heben wird durch die Drehung desHahnes K, vermittelst des Elasstreifens op bewirkt, und da derDeckel und sein Hcbungsdrath bei op durch Glas, bei bng durchGlas isolirt ist, und auch der Drath «I> bei A durch eine Glasröhre