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Bestreben, weder etwas hcrzugebcn noch zu empfangen. Dagegenwenn man die innere Belegung der isolirtcn Flasche oder die Kugelk berührt, so bekömmt man einen unbedeutenden, jedoch merk-lichen Funken. Die innere Belegung hat nämlich eine solche La-dung erhalten, die gegen den geladenen Eonductor mit einigerKraft zurückwirkte, und der bloß im natürlichen Zustande sich befin-dende Finger meiner Hand bekömmt daher einen kleinen Funken,jener zurückwirkcndcn Kraft angemessen. Nachdem dieser kleineFunke bei k hcrvorgelockt ist, berühre ich wieder die äußere Bele-gung, aber ja nicht beide Belegungen zugleich; ich bekomme hierwieder einen kleinen Funken. Dieser entsteht daher, weil zwaralle in der äußern Belegung gesammelte negativ-elektrische Materieam Glase festgehaltcn wurde, so lange im Innern noch die volleLadung war, aber nach dem Wegnehmcn der geringen Mengepositiv-clcctrischcr Materie, die im ersten Funken verloren ging,nicht mehr die gestimmte negativ - elektrische Materie auf der äußernBelegung fcstgehalren wird, sondern ein! kleiner Lchcil frei gewordenist, den wir jetzt als Funken aus der äußern Belegung ziehen.Ganz aus denselben Gründen erhalte ich nun bei abermaligerBerührung der innern Belegung oder der Kugel v einen drittenFunken, bei dann wiederholter Berührung der äußern Belegungeinen vierten Funken und so fort. Immer nämlich bringt dieein wenig verminderte Menge der positiven Electricität auf dereinen, der negativen Electricitat auf der andern Seite die Wir-kung hervor, daß jedes Mal auf der entgegengesetzten Seite einwenig Electricität wieder frei wird, seine Spannung nach außenausübt und also bei der Berührung sich als kleiner Funke zeigt.Durch diese wechselnden Berührungen innen und außen, entladetman in zahlreichen kleinen Funken die Flasche endlich ganz, ohneeinen lebhaften Schlag zu erhalten; aber wenn man gleich anfangsdie äußere und innere Belegung zugleich berührt hätte, so hätteman den vollkommenen Entladungsfchlag erhalten, indem alle dieseFünkchen sich dann in unsrer Empfindung in einem untheilbarenMomente vereinigen. Bietet sich nämlich der nach außen mitgeringer Spannung wirkenden Electricitat ein von L nach(ibiZ. 78.) gehender Leiter dar, so fangt die in L frei wirkendeElectricitat den Ucbergang an, aber da in dem kürzesten Augen-