Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
Seite
245
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jene geriebene Glasröhre 6 abermals, und berühre, während 6nahe genug, jedoch ohne Funken geben zu können, gebracht ist,den Leiter in seinem entferntesten Puncte L nur einen Augenblick,so daß sogleich die Jsolirung wieder hergestelit ist; so wird, nach-dem hierauf 6 abermals entfernt worden, L li sich in dauerndclectrischen Zustand versetzt zeigen, und wenn man untersucht,welche der beiden Electcicitäten es ist, die die Kugeln n, b, so wohlals v, «I, aus einander treibt, so findet man diese nach der An-näherung geriebenen Glases negativ, nämlich derjenigen Electcicitäcentgegengesetzt, die der Körper 6 besaß. Wir wollen, um dieErscheinung noch genauer kennen zu lernen, einen dritten Versuchhinzusügcn. Man stellt sl'ig. 53.) zwei isolirtc Leiter eVU, I)L,so aus, daß sie, einander berührend, nur einen verbundenenLeiters!) darstcllcn, dessen einen Thcil läl) man aber, ohne ihnmit der Erde in leitende Verbindung zu setzen, von dem andernentfernen kann; man bringt nun abermals den positiv clcc-trischcn Körper 6 in die Nähe des einen Endes während beideLeiter in Berührung sind, man entfernt, während noch 6 inseiner Stellung bleibt, den Leiter ohne dabei einen der beidenLeiter mit der Erde in Verbindung zu setzen, und nun erst ziehtman auch 6 zurück; so zeigen beide isolirte Leiter sich elcctcisict, undzwar der der Einwirkung des positiven 6 in der nächsten Stellungunterworfene IZ ist negativ, der entferntere vL ist positiv, oderallgemein hat die entgegengesetzte, I)Iu die gleichartige Elec-tricität, welche 6 hatte. Will man noch einen vierten Versuchhinzufügen, so bringe man, che irgend einer der beiden Leiterberührt worden, U, I) I'., abermals in Berührung, so sind siebeide unelectrisirt, wie sie cs vor dem Versuche waren, ihre ent-gegengesetzten Electricitäten haben sich genau einander aufgehoben.Diese Erscheinungen des clectrischen Einflusses, welchen der ent-fernte Körper 6 ausübt, erklären sich sehr leicht. Um kurz zusein, will ich bei dieser Erklärung nur eine electrische Materieerwähnen, indem sich durch die Bemerkung, daß allemal mit demZurückstoßen der einen ein Hcranziehen der andern, mit demMangel an der einen ein Uebcrfluß der andern verbunden ist, dieErklärung in Beziehung aus zwei electrische Materien ergänzenläßt. Die Erklärung ist folgende.