(Kohlenstoff und Sauerstoff) theils zu brennbaren Lust - Arten(Kohlenstoff und Wasserstoff) verbinden. Kohlen - Wasserstoff-Gas und Oel bildendes Gas gehen, nach Verschiedenheit desMischungsverhältnisses, aus den letztern beiden hervor, und beideLuft-Arten sind zum Erleuchten sehr wohl geeignet. Die durchZersetzung der Steinkohlen hervorgebrachten Lust-Arten geben einschöneres Licht als die Steinkohlen selbst, weil sie von den übrigenStoffen, die beim Verbrennen der Steinkohlen mit entbundenwerden, schon gereinigt sind. Die schönen Flammcnströme, diewir aus den brennenden Steinkohlen zuweilen hervorbrechcn sehen,sind, nach Accums Bemerkung, diesen Gas-Acten zuzuschrei-ben; aber zwischen ihnen brechen der unvollständig zersetzte Rauch,der eine theccige Substanz giebt, Wasserdampf und unverbrennlicheLust-Arten hervor, und diese verfinstern den Glanz jener Flammen.
Auf ähnliche Weise verhält es sich mit dem Oele, so daß auchdas aus Del hervorgehende, aus Kohlenstoff und Wasserstoff zu-sammengesetzte Gas ein schöneres, überdies auch gleichförmigeresLicht giebt, als das Oel selbst. Nach den genauen Vergleichungenvon Preuß *) ist die Beleuchtung mit dem aus Oel entwickeltenGas wohlfeiler und schöner, als die mit dem Gas aus Steinkohlen,und die Wohlfeilheit wird noch dadurch befördert, daß man schlech-tes Oel, selbst Thran, anwenden kann, da die Übeln Gerücheohnehin durch Reinigen der Gas-Arten müssen weggeschafft wer-den. Nach den Angaben von Preuß geben 15 Pfund Oelungefähr 200 Eubicfuß Gas, (und diese sollen ungefähr so vielLicht geben als 700 Eubicfuß Steinkohlengas); eine derjenigenBrenn-Oeffnungen, die ein Licht einer kleinern Argandfchcn Lampegleich, oder 10 Talglichtern zu ^ Pfund gleich, geben, brauchtstündlich H Eubicfuß jenes Oelgas, und cs läßt sich also übersehen,mit wie mäßigem Aufwands die Erleuchtung erhalten wird. DasOel wird hier mit mehr Vortheil als in der Acgandschen Lampeverwandt, und man kann annehmen, daß die hervorgcbrachteErleuchtung durch die letztere nur ^ von derjenigen ist, die das
*) 6Ub. -Vnn. i.xxvi. 113. Herapath hat bedeutend verschie-dene Angaben, die inan eben dort S. 101 findet.