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3 (1832)
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eindringende Lust ein Anblasen von allen Seiten gegen die Mittedes Feuers hecvorbringe.

Ebenso wichtig als diese Rücksichten auf die kräftige Unterhal-tung des Feuers, sind auch die auf die beste Benutzung desselben.In Beziehung darauf verdient es vorzüglich beachtet zu werden,daß das Feuer nur die Körper gut erwärmt, die es mit seinerFlamme berührt. Allerdings trägt auch die strahlende Wärme desbrennenden Feuers bei, die entfernten Wände unserer Ocfen zuerhitzen, aber, wenn bloß in der Mitte eines großen Ofens einFeuer brennt, so wird der Ofen bei weitem nicht so gut erwärmt,als wenn wir die Flamme zwingen, sich an den Wänden hin zuziehen. Daher ist cs vortheilhaft, dem Theile des Ofens, worindas Feuer brennt, eine schmale und niedrige Form zu geben, damitbei hinreichendem Zuge die Flamme alle Seitenflächen berühre;dann aber muß auch die erhitzte und aller verbrennlichen Stoffeberaubte Luft lange genug in den Zügen des Ofens fortgeleitetwerden, damit sie alle ihre Wärme absetze. Ebenso muß manbeim Kochen sorgen, daß die Flamme den Boden der Gefäße treffe,und an ihnen hin spielend so viel Wärme als möglich an sie mit-theile. Solcher Regeln lassen sich noch manche geben, und Rum-ford hat zu manchen einzelnen praktischen Anwendungen Anlei-tung' gegeben *).

Zu der Bestimmung, wie viel Wärme man beim Verbrennenirgend eines Feuerungsmittels erhalte, scheint MontgolfiersEalorimetcr sehr angemessen zu sein"), da Rumsords Calori-meter doch nur um die Hitze einer kleinen Flamme zu bestimmen,dienen kann. Dieses Instrument besteht aus einem mit Wassergefüllten Kasten (LiA. 3l>.) ^1108, in dessen Mitte sich ein mitvollkommen wasserdichten Wänden versehener Ofen LI?08 be-findet. Dieser Ofen hat seinen Rost bei I? 0 und bei 8 ist derLuftzug; durch die Oeffnung bei werden die zum Brennenbestimmten Körper hereingelegt und entzündet, dann aber wirddiese Oeffnung durch einen dichten Deckel geschlossen, so daß der

') 6iII>. änn. I». 309. IV. 85. 222. 330.") Lilv. ä,»>. XXXV. 484.