Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
Seite
131
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sic, mit einer bis dahin unerreichbaren Geschwindigkeit, von einemDrte zum andern bringen.

Die Einrichtung der Dampfschiffe ist sehr leicht zu übersehen.Die Dampfmaschine, die sich im Innern des Schiffes befindet,treibt ein in der Mitte des Schiffes angebrachtes oder zwei an bei-den Seiten befindliche Schaufelräder, deren breite Flächen, sowiedie Ruderslächcn, sich gegen das Wasser drängen und daher dasSchiff fortschieben. Man hat diese Schiffe jetzc bis zu 2l!tt FußLänge und 8«> Fuß Breite, die mir einer Gewalt, 2tI0 Pfcrdekräß-ten gleich, foctgehen. Sie durchlaufen zwar gewöhnlich nur I bisD>, Meile in der Stunde, aber eS gicbt Dampfböte, die 10 engl ,also über 3 deutsche Meilen, in der Stunde zurücklegen, und eswürde nicht so schwer sein, ihnen selbst eine größere Geschwindigkeit,des dann freilich stark wachsenden Widerstandes ungeachtet, zugeben, wenn nicht theils der dadurch in starkem Maaße vermehrteKosten-Aufwand, theils doch auch die bei vermehrter Geschwindig-keit aus jedem Unfälle entstehenden Gefahren, hiebei eine gewisseGrenze setzten. Die bis dahin als ganz unmöglich angesehene Si-cherheit, eine Zeit zu bestimmen, wo der Reisende bei einer weitenReise zu Wasser an einem gewissen Dcte ankommcn soll, die Er-sparung an Zeit bei Seereisen, und noch gewisser bei Flußrcisen,die sonst so leicht durch Zufalle verzögert werden konnten, sind un-gemein große Vortheile, die durch die Dampfschifffahrt hervorgegan-gcn sind. Denn obgleich heftige Stürme wohl für immer unüber-windliche Hindernisse bei allen Verbindungen zur See in den Wegstellen werden, so sind doch diese verhältnismäßig so selten, daß mancs nur als eine einzelne Ausnahme ansehen kann, wenn durch siedie sichere und schnelle Verbindung sehr entfernter Dertcr gehindertwird., Uebccdies ist auch die Gefahr, von Stürmen überfallenzu werden, wegen der kurzen Zeit, die der Reisende auf dem Wasserzuoringt, sehr vermindert.

Und ebenso wie bei den Reisen zu Wasser eine Ersparung anZeit bewirkt worden ist, und dadurch auch die Reisen überhaupterleichtert sind, ebenso ist es auch mit den Dampfwagen der Fall;indeß hat die Anwendung der Dampfwagen ganz cigenthümlicheSchwierigkeiten. Der Gedanke scheint sehr nahe zu liegen, daß maneine aus vier Nädern ruhende Dampfmaschine bauen könne, daß an

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