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3 (1832)
Entstehung
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der Verdreifachung der Dichtigkeit nicht auf 3, sondern auf 3.^ 4, mit der Vervierfachung auf und so ferner, so nimmt dieGeschwindigkeit des Schalles beinahe um ein Sechstel zu, (weilbeinahe mit übcrcinstimmt,) also von 830 Fuß, wieNewtons Theorie angab, auf 1027 Fuß, wie die Erfahrungangicbt *).

Auch die Erfahrung, daß die Luft in großen Höhen kalter ist,findet hier ihre Erklärung. Wenn die Luft in der Nahe der Erdeerhitzt ist, so steigt sic in die Hohe und verdünnt sich, wird aber ebendadurch fähig, die mehrere Warme so in sich aufzunchmcn, daßkeine Erhöhung der Temperatur mehr statt findet. Man hatgesucht, das Gesetz dieser Warme-Abnahme in der Höhe durchSchlüsse, die auf die veränderte Wärmccapacität sich gründen, zubestimmen; aber dazu scheint noch die vorhandene Zahl von Ersah»rungcn nicht hinzurcichcn.

Aendcrung der Wärmccapacität in festen Körpern.

Auch bei festen Körpern ändert sich die Wärmccapacität, indemsic sich ausdehncn, und die Untersuchungen, von Will). Weberangestellt, welche dieses ergeben, dienen zu einem recht schönenBeweise, wie oft eine Lehre durch eine scharfsinnige Anwendungeiner andern Lehre eine Erweiterung erhält. Die Töne der trans-versal schwingenden Saiten sind cs, aus denen Weber jene Un-gleichheit der spccifischcn Wärme bei ungleicher Ausdehnung her-gclcitet hat, indem er die Anzahl ihrer Schwingungen aus derAbzählung der sogenannten Schwebungen genau bestimmte. DieseSchwebungen hört man, als ein periodisches Anschwellen des To-nes, wenn zwei tönende Körper fast genau einerlei Schwingungszcithaben, indem in diesem Falle unser Ohr zwar keine Ungleichheit desTones mehr empfindet, aber doch beim gleichzeitigen Tönen unter-scheidet, daß im einen Augenblicke die einzelnen Vibrationen strengezusammen treffen, im andern nicht. Machte z. B. die eine Saite1000 Vibrationen in 1 Sec., die andre 1001 , so würden dielOOOste der einen mit der looisicn der andern genau eintrcffen,statt daß die Vollendung der SOOstcn und der öoistcn am meisten

h i. Th. S. 325.