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3 (1832)
Entstehung
Seite
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dcnheiten zeigen sich bei allen Körpern, und man legt jedem dahereine specifische Wärmec apa c i t at bei. Ein Körper, derbei gleicher Masse und gleich viel zugeführtcr Warme sich doppelt sosehr erhitzt als ein andrer, hat eure halb so großej specifische Wärme-capacität als dieser. Man vergleicht die specifische Warmemit der des Wassers, und würde also, wenn nicht die Mischungenoft aus andern Gründen zu unsicher,: Resultaten führten, die spe-cifische Wärme am leichtesten durch Mischung gleicher Gewichtewarmen Wassers mit einem kalten Körper finden, indem, beiGleichheit der Gewichte, der Körper, dessen specifische Warme ^ ist,doppelt so viel an Temperatur gewinnt, als das Wasser verliert;indem der, dessen specifische Wärme ^ ist, dreimal so viel an Tem-peratur gewinnt, als das Wasser verliert, u. s. w. Diese Mitthei-lung der Wärme läßt sich, wenn man auf den wahrend der Mi-schung statt findenden Warmcvcrlust Rücksicht nimmt, bei festenund bei flüssigen Körpern anwenden. Man würde zum Beispiel,wenn ein Pfund Quecksilber mit einem Pfunde Wasser gemischt,oder durch einander gerührt würde, bis die Temperatur gleich ist,das Quecksilber sich um 33 Grade erwärmen sehen, wenn das Was-ser sich um 1 Gr. abkühlt; man würde ein Pfund Kupfer sich um!1 Gr. erwärmen sehen, während ein Pfund Wasser, in welchesdas Kupfer gebracht ist, sich um I Gr. abkühlt; denn jenes hatungefähr die specifische Wärme .^ 0,03, dieses die specifischeWärme^ 0,11. Hatte man gleiche Volumina gemischt, so

verhielte es sich anders, indem gleiche Maaße ungefähr 14 Gewichrs-thcile Quecksilber gegen einen Gewichtstheil Wasser enthalten,wo dann das Wasser 14 Grade verliert wahrend das Quecksilber33 Gr. gewinnt, oder I Gr. wahrend das Quecksilber 2,^ gewinnt;die Vergleichung, welche man so anstcllt, und die man die Verglei-chung der relativen W ä c m e ca p a c i t ä t c n nennt, gäbealso zwischen Wasser und Quecksilber das Verhältnis 2,l^- zu Ioder 1 zu das ist, I zu 0,42; statt daß das Verhältnis derspccifischen Warmccapacitäten I zu 0,03 ist.

Diese Methode, die specifische oder auch die relative Wärmedurch Mischung zu finden, scheint nur die Unbequemlichkeit zu ha-ben, daß man, vorzüglich bei festen Körpern einige Zeit wartenmuß, bis die Mittheilung der Warme statt findet, und daß man

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