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Um Porto Praya, auf dem Cap- Verdischen Eilande(S. Jatjo kommen mächtige Basalt-Ablagerungen über Grob-kalk vor * *, und bei Mafia , zur Gerichtsbarkeit der TorresVedras gehörig, ein Berg an dessen Fusse die Strasse nachLissabon vorbeiführt, überdeckt Basalt den tertiären Kalk;zwischen Mafra und Cintra sieht man beide Gesteine inWechsel-Lagerung und im Norden der Hauptstadt ruht derKalk auf Basalt. Der Basalt soll oberflächlich ein halb-ver-glastes Aussehen haben und mit einer Schmelz-artigen Rindebekleidet seyn. (Dolomieu und Bowdicii.)
Wir übergehen hier, um Wiederholungen zu meiden,die Verhältnisse unter welchen so manche andere normaleGebilde von Basalten durchbrochen w'erden. Es soll davonim nächsten Abschnitte die Rede seyn. Nur zw'eier Bezie-hungen ist noch zu erwähnen.
Sekundäre Trümmer - Gesteine im Velay.
Wir gedenken des Verhältnisses, um einer irrigen An-sicht aus früherer Zeit begegnen zu können.
Die Sandsteine der Gegend um Le Puy (Psammi-tes secondair es von Bertrand de Dode) und andererOrte in Süd-Frankreich, w'elche in der Nähe vulkanischerFelsmassen auftreten, enthalten häufig Bruchstücke primiti-ver Gesteine verschiedener Art, so wie Trümmer manchersogenannter Uebergangs - Gebilde; allein von basaltischen,phonolithisehen und trachytischen Fragmenten zeigen sie sichganz frei. Diese Thatsache ist entscheidend in Hinsicht
führt Ueberreste meerischer Thiere, so u. a. von Lt/cophris, Montf.(Diskolithen-Arten nach Fortis).
* Colebrooke ( Transact. of tlie geol. Soc.; new Ser. ; Vol. I, p. 419 )sagt von dem Kalke dass er der tertiären Zeit angehöre und Ucber-blcibsel einer grossen Ostrea enthalte.