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2 (1832)
Entstehung
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Von den, allem Vermuthcn nach hierher gehörenden, Kalk-Gebilden Mexikos ist es wahrscheinlich, dass sie nach denmeisten dortländischen Basalt-Ansbriichen abgelagert worden.Selbst einige der jiingern basaltischen Laven sollen demInnern der Kordilleren noch vor der Bildung jener Felsar-ten entllossen seyn; andere brachen während oder nach demNiederschlage der Kalke hervor *.

Siisswasser-Gyps in Hegau und im Velay.

Das Zusammen-Vorkommen von S ü s s w as s e r - G y p s dem sogenannten Knochen - führenden Gypsund von basaltischen Gebilden gehört zu den minder gewöhn-lichen Erscheinungen. Der Hohenhöwen im Ilegau und derxinis-Rcrg bei le Puy im Velay haben Thatsachen aufzuwei-sen, welche hier zunächst Erwähnung verdienen.

Das Ilegau, an der Schweizer - Grenze des PadenschcnOberlandes , ein durch mannichfache geognostisehe Erschei-nungen ausgezeichneter Landstrich, mit Reihen hoher koni-scher, seltsam gestalteter Berge aus Basalten und Phonolithenund den sie begleitenden Trümmer - Gesteinen ** bestehend,verlangt vor Allem unsere Beachtung.

Der Siisswasser-Gyps am Hohenliöiccn unfern Pn-gen *** wechselt in Bänken von 2 bis 8 Fuss Mächtigkeit

,s Burkart, Karstens Archiv fiir Min. B. III, S. 126.

*' Auf die vulkanische Bildungs-Art dieser Konglomerate hatte schonSelb hiugewiesen. (Nene Schriften d. Gesellsch. nat. Fr. zu Berlin.IV. B. S. 400 ff.)

*** Erst vor 14 Jahren verschaffte ein Zufall die Kcnntniss vom Vor-handenseyn des im Ganzen so sparsam verbreiteten Gebildes. Hef-tige Regengüsse verursachten im Jahre 1816 und 1817 beträchtlicheEinstiirzungen am östlichen Berg-Gehänge. Eine basaltische Massewurde dadurch auf eine Höhe von 400 F. und mehr als 5000 F. inder Breite entblösst und mit ihr zugleich das Schichten - Profil, inwelchem der Siisswasser-Gyps zu sehen ist. Eine genauere Schil-derung lieferte von Arthaus in Mein, de la Soc. ühisl. mit. <leStrasb. T. I, p. 1. (JO).