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nicht selten von einem Zoll und mehr im Durchmesser,ragen, einzeln oder zu mehreren gruppirt, aus der Erdpech-Decke hervor und Quarze in regelrechten Gestalten, klarwie die reinsten Bergkrystalle, theils auch mit einer Chal-zedon-llinde bekleidet, treten dazwischen auf.
Am Puy de la Poix * sahen wir gewaltige Massen vonSiisswasser-Kalk eingeschlossen im Tuff. Unverkennbar sinddie Störungen, welche die Schichten jener Felsart erlitten,so wie die Aenderungen die ihre Substanz erfuhr. JedeWeisse ist verschwunden; der Kalk, um Vieles härter alsman ihn sonst zu finden gewohnt ist, erscheint bräunlichgefärbt, lichte und dunkle Nuanzen wechseln in schmalenStreifen ; oder das Gestein ist ganz von Bitumen durchdrun-gen , schwarz und sodann manchem nordischen Uebergangs-Kalk für den ersten Blick täuschend ähnlich. — Der untereTheil des Puy de Crouel besteht ganz aus Siisswasser-Kalk.
Süsswasser-Kalke der Rhone-Mündungen undHerault - Departements.
Vor Allem verdient der ausgebrannte Vulkan von Beau-lieu , oder la Trevaresse, erwähnt zu werden, ein lliigelunfern Aix, welcher von Saint - Caunat etwa zwei Stundenweit gegen 0. sich erstreckt. Seine Ausbrüche und dieThätigkeit anderer erloschener Feuerberge in der vormaligenProvence und im Languedoc gehören einer vergleichungsweiseneuern Aera an; sie folgten auf die Bildung der durchPlanorbis, Limneus, Potamides, Melania, Helix u. s. w. be-
* Hier ist namentlich eine ergibige Erdöl-Quelle und mit dem Erdölzugleich erscheint Wasser, welches salzsaures Natron gelöst ent-hält, auch haben Ausströmungen von sehr geschwefeltem Wasser-stoff-Gas statt. Das Erdpech wird zum Binde - Mittel einer cigen-thümlichen Brekzie ; in dem sehr vorherrschenden bituminösen Teigeliegen kleine Trümmer derselben Substanzen, welche den vulkani-schen Tuff bilden und neben diesen viele Quarz-Körnchen.
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