31
drate absezzenden heissen (Quellen in Island, in der Au-vergne, in Indien u. s. w. ansinacht.
Die Opal-artigen Massen und das Kalkigefindet man, so u. a. am Gergovui - Berge, auf eigenthiimliclieWeise verbunden. Grössere und kleinere mehr und weni-ger scharfkantige Kalk-Stiicke erscheinen versenkt in Opal-Substanz. Das Aeussere dieser kalkigen Theile weicht auf-fallend ab von ihrer gewöhnlichen Beschaffenheit; sie sindum Vieles, härter und geben sicli bei analytischer Prüfungals bestehend aus Kieselerde, kohlensaurem Kalk und Wasserzu erkennen. Allein die Kieselerde ist in keiner chemischenVerbindung mit einem Theile des Kalkes; denn bei der Be-handlung mit Salzsäure findet keine Lösung derselben stattund die ausgeschiedene Kieselerde gelatinirt nicht, sondernist gleich sandartig fest *.
Die Hauptmassen kieseligen Tuffes wurden in den Bä-dern von Munt l)ore gefunden, als man im Jahre 1S25, beiGelegenheit der Einrichtung neuer Bäder, Nachgrabungenveranstaltete und auf verschüttete Bäder stiess, die aus derRümerzeit stammen. Der Absaz bildete eine 6 Fass mäch-tige Lage und grosse Massen desselben lagen zur Zeit mei-nes Aufenthaltes in Mont Dore les Bums in der Nähe derBanstätte **.
Die Quellen des kleinen Bade-Ortes St. Nectaire sezzenebenfalls einen Kieselsinter ab, der mitunter ein ganz Opal-artiges Aussehen hat und um deswillen bemerkenswerthist, weil die kleinen regellosen Weitungen welche er in Häu-figkeit umschliesst nicht selten mit zierlichen Arragon-Nadeln
O . 11 O
ausgekleidet sind ***.
b
s ’Nach Versuchen, welche der Chemiker Herr Mohr aus Koblenz aufmeine Veranlassung; zu machen so gefällig; war.s '* Auch in den Röhren, durch welche die. Wasser nach den Bäderngeleitet werden, findet man einen kieselig-eisensclnissigen Sinter.Das Ziiment des Mauerwerkes in den Römer-Bädern zu St. Nec-taire, und selbst das Holz aus den Wasser - Leitungen entnommen,