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Memoire über die Gefangenschaft der Frau Herzogin von Berry
Entstehung
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Die politische» Umtrieblcr sind bei den verschiede-nen Regierungen jetzt ebenfalls abgenutzt. Uuser Bürger-königthum hat seine NichtSthucrei den Fcudalkönig-thiimern mitgctheilt. Wenn aber die Menschen vomFrieden träumen, drängen die Ereignisse zum Kriege.Vergebens wird das französische Cabinet dnrch Entschul-digungen einige kriegerische Habscligkeiten wieder er-kaufen , ein Gaukelspiel wieder erneuern, Ancona,Morea, Algier und Belgien auf das Bedeuteneines Gcrichtöboten der h. Allianz räumen. Nichtswird es dadurch gewinnen. Der Wunsch, die republi-kanische Monarchie zu vertilgen, ein Wunsch, dessen Er-füllung je nach den Umständen sich richtet, und einst-weilen noch vertagt ist, wird allemal im Herzen der Für-sten eingewurzelt bleiben.

Wenn die Traktate von 1815 mit der Juli-Politiknicht mehr in Einklang stehen, so werden gleichfalls dieseTraktate von den Mächten und für dieselben für unzu-reichend gehalten. Es cxistirt eine Karte von Europa,worauf der kecke sSieg im Jahre 1816 eine Linie zog,welche einen Theil unserer östlichen und westlichen Pro-vinzen wegstrich. Diese Provinzen wurden uns ansRücksicht für die Legitimität gelassen.

Als die provisorische Regierung im Jahre 1815Commissäre ins Hauptquartier des Herzogs von Wel-