Die Gleichheit, eine französische Leidenschaft, scheintallen Bedürfnissen zu genügen. Der Bürger, der dameint, er habe einen König ernannt, der an der Tafeldieses Königs speist und mit seinen Töchtern tanzt,gicbt in seiner Pfauencitclkcit leichten Kaufs Freiheitund Ruhm dahin. Wenn man ihn aufhält und ihmFesseln an die Hände legt, so glaubt er, er schnalle sichselber zu, weil ja er der Ursprung der Gewalt ist. Es istgar glorreich, seine eigenen Ketten als Probe der Ener-gie seiner Unabhängigkeit sehen zu lassen. In ihrenAugen ist h>c Monarchie eine Haushaltung und dasDiadem die Binde einer Nachtmütze.
Als treuer Geschichtschreiber werde ich bcn Geist unddie Stellung der Partheicn constatiren. Der HerrPräsident der Deputirtenkammer drückt sich über dieDolksfrcunde mit einem Hasse aus, den ich weit entferntbin den Feinden der politischen Legitimität zuzuwcndcu.
Der Adel weiß sehr wohl, was er bedauert undwessen er wieder habhaft werden möchte; die Pricster-parthei, d. h. jene, welche die Religion als Werkzeugzum Gelingen eines ganz weltlichen Strebens gebrauchenwollen, der Gelehrte, die Legitimistcn und Ultra-montane wissen individuelle Opfer, vielfache Opfer fürden Erfolg ihrer Ideen, ihrer Kaste und ihrer Partherzu bringen.