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Memoire über die Gefangenschaft der Frau Herzogin von Berry
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dic die Unglücklichen unterstützte, die den armen vonder Cholera Hcimgcsuchtcn einen Thcil ihres Witwcn-pfennigs darbot, die nämliche, dic sich tausend Ge-fahren ansseytc, um die Mutterpflichtcn zu erfüllen.Zn Gemäßheit aller Thatsachcn wird Frau Berry ihrenUrtheilsspruch empfangen, vorausgesetzt, daß das 'Audi-torium eine dergleichen gerichtliche Verhandlung bis zumEnde anhören könnte, und Richter und Geschworenenicht ihre Bänke verließen, oder die Angeklagte davontrügen.

So wird dann aus einer beispiellosen Großmuthund ob der mildernden Umstände, und in Anbetrachteiner nahen Verwandtschaft mit Ludwig Philippvon Orleans, die Schuldige die Lossprechung von derTodesstrafe erhalten. Man wird sie blos zu Zwangs-arbeiten oder zur ewigen Gcfängnißstrafe unter der Ob-hut einiger Hofrcvolutivnäre verurtheilcn, die aus demTode nichts mehr als eine zierliche Redensart machen,über das Unglück lachen und mit dem Laster Scherztreiben.

Die Sitzung ist aufgehoben; ihr werdet auf dasKapitol steigen, um Zupitcr, dem Ritter der Quasi-lcgitimität, zu danken.

Wir, am alten Altar der Götter, wir werden Gottbitten, daß er das Kind gesund und unversehrt aus dem