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Memoire über die Gefangenschaft der Frau Herzogin von Berry
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uns seinem Resultate entgegen, und zwar mit der Unter-stützung und dem Beifall der Parteien, die das nämlicheFaktum in Frankreich als verbrecherisch anklagcn. Einemigrirtcr Prinz reklamirt die Krone für seine Tochter;er ruft das Prinzip der Legitimität gegen seinen Bruderan, den er zum Lieutenant-General des Königreicheserklärt hatte, und der sich mit Hülfe einer politischenVersammlung des Thrones bemächtigte. Das Verhält-nis ist dasselbe, wie bei der Herzogin von Berry, fastnur mit dem Unterschiede, daß die Herzogin alleingekommen ist, um eine Krone zu fordern, und daßDon Pedro unter dem Schutze einer Truppe Fremder,die England und Frankreich versorgt, gelandet hat. Diesebeiden Mächte billigen und unterstützen die Legitimitätund den Bürgerkrieg in Porto, und verdammen sie inder Vcndee. Sie lachen ob dieser groben Widersprüche;es wird der Tag kommen, wo sie darüber weinen wer-den. Was man auch darüber sagen möge, das Gesetzder Moral ist das erste in letzter Instanz; die Fortdauerder menschlichen Ungerechtigkeit vernichtet keineswegsdie Ewigkeit der göttlichen Gerechrigkcit.

Man schreiet mit Recht gegen den Bürgerkrieg;aber jene, die mit der größten Heftigkeit deklamircn,sind cs nicht gerade dieselben, die der Expedition derhundert Tage nicht Lob genug spcndircn können? Das