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Kräften uns weit überlegen, da sie sich in ihren ätherischenKörpern freier bewegen, in Körpern, welche, einer höherenOrdnung der Sinncnwelt angehörend, für Hitze und Kälteund andere thierische Empfindlingen keine Empfänglichkeitmehr haben. Wissen wir doch, daß nicht die größere Näheder Sonne es ist, welche die höhere Temperatur unserernördlichen Sommer erzeugt, da jenes Gestirn in der Thatim Sommer weiter von uns entfernt ist, als im Winter.ES ist möglich, es ist selbst sehr wahrscheinlich, daß dieseSonne kein Feuer ist, wie es uns scheint, und daß die Bewoh-ner derselben, wenn es deren gibt, mehr über Kälte, alsüber zu große Hitze zu klagen Ursache haben können. IhreStrahlen wenigstens, so nothwendig sie auch zur Hervor-bringung der Wärme auf unserer Erde seyn Mögen, wärmenselbst nicht, sondern sie erregen nur die in den von ihnenbeschienenen Körpern verborgene und diesen Körpern eigen-thümliche Wärme, wie unzählige Beobachtungen der neuernNaturforscher beweisen. Diese Empfänglichkeit der Körper fürdie Wärme, diese Erregbarkeit des Wärmestoffes durch dieSonnenstrahlen, kann bei den Kometen eine nach ihrem Standezur Sonne sehr veränderliche, oder doch eine von jenen derErde ganz verschiedene seyn. — Wir haben oben gesehen (S.5 i) wie nahe der Komet von 1680 der Sonne gekommen ist,so daß er beinahe die Oberfläche derselben streifte. In die-ser Nähe würde unsereErde vielleicht in wenigen Augenblickenin Asche verwandelt worden seyn, während man an ihm,nach seinem Durchgänge durch das Perihclium, auch nichtdie geringste Veränderung bemerkte. Allerdings mag auchin der beinahe unbegreiflichen Geschwindigkeit, mit welchersich die Kometen in der Nähe der Sonne bewegen, ein großerSchutz gegen die verderblichen Folgen dieser Nähe liegen. Sohaben wir S. gesehen, daß derselbe Komet in seinem Peri-helium während einer Sekunde über 76 deutsche Meilen zurück-legte, also ,426 Mal geschwinder als eine KanonenkugelLüttow. Über Kometen. i 1