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Über den gefürchteten Kometen des gegenwärtigen Jahres 1832 und über Kometen überhaupt
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angestellten Krankenwärtern syo. Im südlichen Italienstürzten die von der Krankheit Ergriffenen gewöhnlich plötzlichtodt zur Erde nieder. Rom verlor 22000, Neapel 80000,der Kirchenstaat iboooo und das Königreich Neapel gegenzwei Millionen Menschen. Ein Komet erschien in der Thatum diese Zeit, aber im Jahre > 652 , also erst fünf Jahrenach dem Ausbruche der Krankheit.

Wollen wir, statt dieses abscheuliche Verzeichniß bis aufunsere Tage fortzusetzen, nur noch der beiden letzten Be-suche erwähnen, mit welchen die orientalische Pest unserWien bedacht hat. Im Jahre brach ste, nach mehre-ren einzelnen Fällen, zuerst im Julius mit Heftigkeit in derGegend der Leopoldstadt aus, von welcher sie sich erst später nachder eigentlichen Stadt und den übrigen Vorstädten verbreitete,wo sie bis zu Ende dieses JahreS dauerte. Sie schien beson-ders den Magen zu ergreifen, und war gewöhnlich von gro-ßen Exanthemen, Karbunkeln und Bubonen begleitet. DieKranken starben meistens schon vor zwölf Stunden nachdem ersten Übelbefinden, viele stürzten auch sogleich todt zurErde nieder. Zur Zeit der größten Höhe der Epidemie star-ben während vier Wochen in Wien täglich zwischen soo und3 oo, in allem aber 120000, nach einigen sogar lyooooMenschen. Schulen und Kirchen blieben durch mehrere Mo-nate geschlossen, und da man selbst für den höchsten Lohnkeine Krankenwärter erhalten konnte, wurden die Kerker ge-öffnet und die Gefangenen dazu verwendet. Die allgemeineFurcht ergriff endlich auch die Ärzte; aber welche von ihnennicht gestorben oder entflohen waren, mußten mit Gewalt,ja einige sogar zur Strafe in Fesseln, zum Krankenbette ge-schleppt werden. Zur Erinnerung dieser Trauertage wurdedie Dreifaltigkeitssäule am Graben errichtet. Ein Kometerschien in diesem Jahre nicht, aber wohl im August desvorigen Jahres >678.

Zum letzten Male erschien diese verheerende Krankheit