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Über den gefürchteten Kometen des gegenwärtigen Jahres 1832 und über Kometen überhaupt
Entstehung
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Einbildungskraft trennt, der träumenden Phantasie, die vonjeher mit einer besonderen Vorliebe und, wie wir sehen werden,oft bis zum Aberwitze auf diesem Gemeinplätze geschwärmt hat.

Uber die Natur der Kometen.

Da unsere guten alten Vorgänger von der eigentlichenBeschaffenheit der Kometen noch weniger wußten, als wir, soist es nicht zu verwundern, daß ihre Meinungen davon nochetwas abgeschmackter waren, als die einiger neueren Gelehr-ten. Wir wollen die auffallendsten derselben mit der Kürze,die sie verdienen, hier anführen.

Plinius, der Buffo» des Alterthums, zählt zwölfGattungen von Kometen auf, haarige, bärtige, geschwänzte,gehörnte, lanzen-, schwort-, schild-, mähnenförmige u.s.w.Jede dieser Klaffen soll gewisse Eigenschaften haben: diemähnenförmigen gehen sehr geschwind, die lanzenförmi-gen sind sehr blaß, die Haarsterne sind am längsten sichtbar,und was dergleichen Dinge mehr sind. Aristoteles brachte,nach seiner bekannten Konzision, diese zwölf Klassen auf zweizurück: die haarigen und die bärtigen. Was dadurch fürdie Wissenschaft gewonnen war, mögen die Leser selbst ent-scheiden.

Der gelehrte Plutarch, der auch über Astronomieschrieb, obschon er nichts davon verstand, behauptete ganzdreist, daß die Kometen nichts Reelles, sondern ein bloßerWiderschein von der Sonne wären , deren Licht von andernKörpern entweder zurückgeworfen oder gebrochen werde, wieunsere Nebensonnen, Höfe, Regenbogen u. dgl. Senekaerzählt uns von berühmten griechischen Philosophen, welchedie Kometen für eine bloße Vereinigung, eine Art von Koa-gulation der Firsterne hielten, die, wenn sie sich nahe komnien,wie geronnene Milch in einander fließen. Die alten Pytha-goräer gaben sie für herumziehende Planeten aus, die auf