der Planeren, so verändert worden sind, daß sie nun ihrenKreislauf innerhalb dieser Planetensphäre vollenden.Wenn diese Voraussetzung, die viel Wahrscheinlichkeit hat,in der That gegründet ist, so wurde daraus folgen, erstens,daß die Kometen, der Zeit ihrer Entstehung nach, viel älter,als die Planeten, oder daß sie die eigentlichen Urbewohner,^borigineo, unseres Sonuensystemes sind; zweitens, daßalle Kometen mit sehr exzentrischen Bahnen und mit rück-läufiger Bewegung zur Zeit der Entstehung unseres Planeten-spstemes weit außer ihm sich befunden haben, und erst späterin dasselbe eingetreten sind, und endlich drittens, daß Ura-nus, dessen Bahn kreisförmig und sehr wenig gegen die Erd-bahn geneigt und dessen Laus von West nach Ost gerichtet ist,wahrscheinlich der letzte und äußerste Planet, oder daßer an der Grenze unseres Planetensystemcs ist, weil der fol-gende, wenn er epistiret, nach dem Vorhergehenden, nahenoch ein Mal so weit von der Sonne entfernt seyn müßte.
III. Encke's Komet.
Der dritte Komet, dessen Umlaufszeit wir kennen, istvon dem berühmten Kometenjäger Pons in Marseille, amsb. November 1818 aufgespürt worden. Encke, der dieBeobachtungen desselben der Berechnung unterwarf, erkanntedaraus seine sehr kurze Umlaufszeit von 3 Jahren und nahen 5 Tagen. Er wurde außerdem bereits sechs Mal, in denJahren 178b, -7g5, -8o5, 1822, ,825 und 1828 beob-achtet, aber in den drei erstgenannten dieser Jahre wurdeseine kurze Wiederkehr nicht bemerkt. Die große A.re seinerBahn hat s-,^- nnd die kleine Durchmesser der Erdbahn.Er gehört zu den kleinen und schwachen Kometen, mit einerrunden, kugelförmigen Gestalt, ohne merklichen Schweif, nndwird meistens nur durch Fernröhre gesehen werden können.Auch dieser Komet wird weder der Erde, noch irgend einemanderen Planeten so nahe kommen, um bedeutende Störun-