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ward, das sollst du bei Christo ewiglich beruhenlassen!" —
Das Urim und Tummiin war also jenes vier-eckige Schildlcin, das, nach der Verordnung desHerrn, mit zwölf kostbaren, in Gold gefaßten Edel-steinen geschmückt, auf der Brust des Hohenpriestersruhcte. ES gehörte wesentlich mit zu seinem heiligenSchmucke, und war das unterscheidende Zeichen derhohenpricsterlichen Würde. Wenn nun Moses IMBlick auf Christum sagt: "Dein Urim und Tummiinbleibe bei Ihm!" so heißt das zuvörderst nichts an-ders, als: "Neiße dein Hohcspriesterthum nicht von2hm los; laß cs fein bei Ihm beruhen!" Aberwas ist das für eine Ermahnung? Kann es denngeschehen, daß Jesus aufhöre, eins seiner Kin-der vor Gott zu vertreten, und seine pricsterlichcFürsprache ihm wieder zu entziehen? Nimmermehr,meine Brüder. Aber wir können Seiner Vermitt-lung verlustig gehen in unserm Bcwußtseyn,wir können in einem gewissen Sinne das Hobc-priestcrthum von Christo wieder losrcißcn, und aufdie eigenen Schultern zurück nehmen; und davorwarnt uns Moses.
Dieses Losrcißcn des Urims und Tummimsvon unserm heiligen Manne geschieht zuvörderst sehrhäufig alsdann, wenn wir einmal wieder — ich redevon Solchen, die zu Gott gezogen find — von derSchwachheit unseres Fleisches übcrmaunt, und widerWillen zu neuen Fehltritten hingerissen wurden. —