Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
152
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unter im Kloak der Sünde. Der muß gcbrand-markt und mit Schanden die Stadt verlassen; einAnderer wird von ungcrathencn Söhnen mit Kum-mer unter die Erde gebracht. Ten schlagt der Herrmit Blödsinn und vergilt ihm mit dem Gespöttc derBuben; dieser wird bei llcibcslcben dem Teufel preis-gegeben, und wir sehen ihn vielleicht, von der Ver-zweiflung übcrmannt, die frevelnde Rechte widersich selbst bewaffnen. Ach, bis zu den Fundamen-ten liegt der Bau des Glücks in Trümmern, undwo der Herr abbricht, da ist kein Stützen noch Re-novircn mehr; das Feuer seines Zorns brenntbis in die Hölle hinunter. Ein böser, unbnßscrtigerTod, dieser Schlußstein der zeitlichen Gerichte, bil-det nun wieder den ersten Ring einer neuen Schre-ckenskcttc, die in keinem Grabe mehr sich endenwird. Tie Geächteten gehen mit Judas an ihrenOrt, und auf Erden wird ihr Name nicht mebr ge-nannt, oder man nennt ihn mit Abscheu; aus Erdenkennet man ihre Stätten nicht mehr, oder man eiltmit Grausen daran vorüber.

Ob wol der Art Etwas auch in nnscrm Thalschon vorgegangcn ist? Beantwortet ihr euchdiese Frage selbst, meine Freunde. Eins aber weißauch ich, nämlich: daß noch manches AhabshauSin unfern Gassen sicht, das seinem Schicksale nichtentrinnen und heute oder morgen den satanischenHohn, womit cs Christum und seine Schaafe begei-fert, unter den Händen der göttlichen Gerechtigkeit