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Das majestätische Wuiiderblld auf Horeb ist anmisern Augen vorübcrgegangcn, und der tiefe Sinndesselben hat sich uns erschlossen. Neben dem Auf-schluß, den cs dem Propheten über die Räthsel sei-ner Führung erthcilte, verbreitete cs ihm zugleichein Helles Licht über die göttliche Haushaltung imAllgemeinen, und den großen wunderbaren Erzic-huugsplan des Allmächtigen, indem es in jenenSchrcckensphänomcnen zuerst das eigenthümlichc We-sen der alttestanicntlichcn Zeit und das Amt des Ge-setzes, dieses Zuchtmeistcrs auf Christum, in demfausten Sausen dagegen die Zeit der Gnade, dieTage des neuen Bundes ihm anschaulich vor Augenmalte. Nun wisset aber, daß jene große Geschichtenicht für Elias allein, sondern auch für uns ge-schehen ist, und wir dürfen uns nicht von derselbentrennen, ohne vorher auch auf ihren reichen Allge-mcinsiun einen flüchtigen Blick geworfen zu haben.
In ähnlicher Weise, wie der Herr zu Eliaskam am Horeb, kommt er zu Allen, denen er sichin Gnaden offenbaren will. Oder erfuhrt ihr esetwa anders, und wisset nichts von einem Sturme,den er vor sich her sendet, daß er die Berge zer-reiße, von einem Erdbeben, das das Unterste imHerzen zu oben kehrt, von einem Feuer ängstlichenRingens, Seufzens und Schmachtens, das demHerrn der Herrlichkeit vorangcht, aber der Herr ist