der weiten Reise zu brechen oder zu lähmen ver-mochte, dersclbige leite ihn auch bei Seiner rechtenHand, und sobald das Ziel erreicht sey, werde Erihm schon sein "Halt!" cntgegcnrufcn und den Pil-gerstab ihm aus den Händen nehmen.
O Glaube, Glaube! holdseliger Gefährte du derKinder Gottes! Deine Wundcrmacht benimmt jegli-cher Wildniß ihre Schauer, und die tiefste Einsam-keit ist nicht mehr einsam in deinem gesegneten Ge-leite. Das Schönste, was die Erde besitzt, undwas der Himmel, cs ist dein, und in die Höhengreifst du, wie in die Tiefen, um mit ihren Schätzendie Armuth deiner Freunde zu bereichern und zuvergnügen. — Entferntes bringst du dem Geistenahe. Verborgenes enthüllst du dem Gcmüthe, Ver-gangenes weckst du wieder auf zu neuem Leben. Diedüstere Gegenwart versenkst du in das Licht einerseligen Zukunft, und die Wolken des trüben Dies-seits umsäumst du mit morgcnröthlichen Schimmernjenseitiger besserer Welten. Jn's Wüst und Leertrostloser Steppen zauberst du uns friedensrcicheParadiese. Unsere verlassensten Winkel bevölkerst dumit heiliger, mit himmlischer Gesellschaft; du über-baust mit deinen Wnndcrbrückcn alle Klüfte, welchedie Zeiten und die Welten von einander trennen,und stürzest die Scheidewände zwischen Einst undJetzt, zwischen Droben und Drunten. — In deinemLichte wird die Geschichte uns wieder zu einem ge-genwärtigen Leben, wie unser Leben zu einer göttli»
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